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Onno Döscher von HG Rosdorf-Grone hält vier Siebenmeter

Handball-Oberliga Onno Döscher von HG Rosdorf-Grone hält vier Siebenmeter

Eine Woche nach dem Ausrutscher bei der HSG Nienburg ist Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone mit dem ersten Heimspiel des neuen Jahres wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt. Gegen die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt gewannen die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss mit 24:20 (13:13).

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Rosdorfs Marlon Krebs (r) spielt gegen Helmstedts Roman Bruchno.

Quelle: Pförtner

Rosdorf. Matchwinner war im Tor der Hausherren der 23-jährige Onno Döscher, der mit vier gehaltenen Siebenmetern in der zweiten Halbzeit den Gästen den Zahn zog:

„Wir sind eben ein Team, da muss jeder kämpfen. Es freut mich natürlich besonders, dass ich meinen Teil zum Erfolg beigetragen habe.“ Nach dem neunten Saisonsieg bleibt die HG in dieser Saison vor eigenem Publikum weiterhin ungeschlagen. Weil der Tabellenzweite HSG Nienburg beim MTV Großenheidorn 23:25 verlor, rückte Rosdorf-Grone nach Minuspunkten zu den Weserstädtern auf.

In der Startformation fehlten diesmal die noch angeschlagenen Konstantin König (Ohrenentzündung), Aaron Frölich (Kniebeschwerden) und Hubertus Brandes (Knie und Rippenprellung), die erst im zweiten Durchgang mit Ausnahme von Frölich (ab der 37. Minute) lediglich zu Kurzeinsätzen kamen.

Und das zu einer Zeit, als die nach einem 11:13-Rückstand (25.) die später sicher geglaubte 17:13-Führung (39.) bis zum 18:18 (47.) wieder dahinschmolz. Doch die HG ließ nichts anbrennen: „Taktisch haben wir sehr stark gespielt, nicht viele Torgelegenheiten verschenkt und wenige technische Fehler gemacht“, fasste Trainer Gernot Weiss den hart erkämpften Sieg und den recht disziplinierten Auftritt zusammen.

Und so rückte – neben dem in der zweiten Halbzeit überragenden Torwart Döscher – schon von der ersten Minute an Rückraumspieler Marlon Krebs mit seinen sieben Toren immer wieder in den Mittelpunkt des Geschehens. Er warf mit dem 1:0 das erste Heimtor im Jahr 2015 für die HGRG. Ihm gelang beim 17:13 (38.) auch der 300. Saisontreffer der Hausherren, und er krönte mit dem wichtigen 23:20 in der Schlussminute seinen starken Auftritt mit seinem 60. Tor in der laufenden Spielrunde.

Das Lob gab der wurfgewaltige Routinier schnell an seine Nebenleute weiter, die aufgrund der vielen Ausfälle in die Bresche gesprungen waren: „Die haben das richtig gut gemacht.“ Unter anderem der vierfache Torschütze Philipp Heske, der nach der Pause aber mit der dritten Zeitstrafe frühzeitig vom Platz musste: „Die erste Halbzeit war insgesamt ein wenig zähflüssig.

Aber dann war unsere Abwehr wieder der Schlüssel zum Erfolg, den vorne auch Aaron Frölich, Gerrit Kupzog und Siebenmeterschütze Rück mit wichtigen Toren abrundeten.“ Christoph Frank (7/3) und Andy Ost (6) waren die besten Helmstedter Werfer, brachten aber den Erfolg der HG nicht in Gefahr.

„Rosdorf-Grone hat verdient gewonnen. Wir haben zwar gekämpft, aber vier Siebenmeter weggeworfen“, ärgerte sich Gästecoach Sebastian Münter: „Nur sieben Tore in der zweiten Halbzeit, das ist indiskutabel. Im Angriff haben wir einfach nur versagt.“

HG : Krüger, Döscher – Krebs (7), Ruck (5/3), Heske (4), Frölich, Kupzog, Müller (je 2), Bruns, Bohnhoff (je 1), Brandes, König, Osei-Bonsu,

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