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Ozean wird von 3500 Triathleten kräftig aufgewühlt

Ironman-WM 70.3: Daniel Hublitz finisht in neuer Bestzeit Ozean wird von 3500 Triathleten kräftig aufgewühlt

Immer noch ganz erfüllt ist Daniel Hublitz von seinen Erlebnissen bei der Ironman-Weltmeisterschaft 70.3 in Australien. Die persönliche Bestzeit von 4:49 Stunden war aus sportlicher Sicht natürlich sein persönliches Highlight.

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Hitze und kräftezehrendes Laufen auf Asphalt verlangte Daniel Hublitz (l.) und den übrigen Teilnehmern alles ab.

Quelle: r

Queensland. Gänsehaut hatte der Duderstädter ein ums andere Mal. Dies lag allerdings nicht an den Temperaturen, owohl in Australien derzeit Winter ist, sondern an der Atmosphäre, die die Zuschauer besonders beim Radfahren verbreiteten. „Man musste insgesamt viermal so einen Berg hinaus. Und auf der Spitze war ein DJ und Party pur“, berichtete Hublitz. Wobei für ihn das Schwimmen im Ozean als erste Disziplin eine echte Herausforderung wra. „So etwas hatte ich noch nie gemacht“, sagte er.

Doch am Veranstaltungstag präsentierte sich der australische Winter von seiner schönsten Seite, das Meer sehr friedlich, aufgewühlt wurde es nur von den 3500 Triathleten. „Es war die Weltspitze am Start. ich habe mich dann im guten Mittelfeld halten können“, berichtete der 36-Jährige, der in der am stärksten besetzten Altersklasse startete.

Nicht ganz zufrieden war er dann mit seinem Wechsel auf seine Rennmaschine. „In der Wechselzone war natürlich der Teufel los, und es hat gefühlt ewig gedauert, ehe ich losgekommen bin.“ Im Verlauf der 90 Kilometer musste Hublitz noch einmal unfreiwillig von seinem Rad absteigen, denn am Vorbau hatte sich etwas gelockert, was sich auf keinen Fall lockern sollte, zumal die Fahrer bei den Abfahrten bis zu 80 Stundenkilometer schnell waren. Unter 2:30 Stunden wollte er fahren, bei 2:31 Stunden blieb die Uhr stehen. Erneut ein nicht optimaler Wechsel („ich musste auch noch einen Toilettengang einlegen“) folgte, ehe es auf die Laufstrecke ging. „Am Anfang fühlte ich mich noch frisch in den Beinen, aber es war dann doch extrem warm, sodass ich zwar auf 1:30 Stunden gehofft hatte, aber mit 1:36 auch am Ende super zufrieden war“, meinte der Eichsfelder.

Quasi als Belohnung hängten er und seine Freundin noch eine Woche Urlaub dran. Dabei präsentierte sich Down Under zumindest während des Telefonats auf dem Rückweg vo Fraser Island (größte Sandinsel der Welt) kühl und bewölkt. Dann muss es im nächsten Jahr wohl doch Hawaii werden. „Die Quali ist utopisch“, lautete die Einschätzung von Hublitz - aber dann vielleicht als Tourist.vw

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