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Pantea Nekuienea verlässt Dance Company

Ihr Outfit ist schlicht, ihr Tanzstil gechillt und exakt Pantea Nekuienea verlässt Dance Company

Im zweiten Anlauf hat Pantea Nekuienea ihre Sportart gefunden. Längst ist die Hip-Hop-Tänzerin bei Meisterschaften aktiv, sicherte sich Ende November den Sieg im Solotanzen beim Deutschland-Cup in Hannover.

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Pantea Nekuienea

Quelle: EF

Göttingen. Die 19-jährige Göttingerin mit persischen Wurzeln führt damit nun auch die deutsche Rangliste an.

In der Grundschule kam Nekuienea erstmals mit dem Tanzstil „Hip Hop“ in Berührung, hatte in einer Arbeitsgemeinschaft diesen Sport kennengelernt, ihn später aber wieder aufgegeben. „Ich habe mich weiter umgeschaut, war beim Rhönradturnen, beim Basketball und auch einige Male beim Karate“, berichtet die Studentin. Vor gut fünf Jahren ging sie dann zu einem Casting beim MTV Geismar, musste eine vorgegebene Choreografie binnen kurzer Zeit einüben und eine eigene erarbeiten. „Das war ein sehr vertrauliches Casting, bei dem niemand runtergemacht wurde. Da haben die Juroren bei mir wohl Potenzial erkannt“, berichtet die angehende Grundschullehrerin für Mathe, Deutsch und Englisch.

Über ihre Trainerin Yesin Demiran kam Nekuienea dann zur damals neu gegründeten Göttinger Dance Company (GDC). „Das ist dein Ding“, hat sich die Tänzerin schon nach kurzer Zeit gesagt. „Ich hatte meine Sportart gefunden. Solotanzen hat am meisten Spaß gemacht.“ Ihre Trainingszeiten hat sie sich selbst eingeteilt, weil es für die Solisten keine festen Stunden gab. „Ich habe viel zu Hause getanzt, war aber auch in der Tanzschule oder bei Kursen, die von Choreografen aus anderen Städten in Göttingen angeboten wurden.“

„Hochs und Tiefs“ habe sie in ihrer Tanzkarriere schon mitgemacht. Nach frühen Finalteilnahmen bei Meisterschaften folgten zwischen 2012 und 2014 eher magere Jahre, ehe Nekuienea im vergangenen Jahr richtig durchstartete. Bei den Dutch Open im niederländischen Mill wurde sie Zweite, anschließend folgte der Sieg bei den Norddeutschen Meisterschaften, Platz zwei bei der Deutschen Meisterschaft und Rang zwölf bei der Weltmeisterschaft in Rimini (Italien). „Die Platzierung war in Ordnung, so richtig durchsetzen konnte ich mich aber nicht“, blickt die Tänzerin selbstkritisch auf diesen internationalen Start zurück.

Als „geschmeidig“ bezeichnet Nekuienea ihren Stil. „Ich zappele nicht so viel herum, bin ziemlich gechillt, tanze sauber und exakt“, fasst sie zusammen.  Wichtig ist es ihr, dass sie durch ihre Art zu tanzen auffällt. Von schrillen Outfits hält sie wenig, sie mag‘s lieber schlicht. „Durch die Klamotten aufzufallen, kann in der ersten Runde unter 100 Tänzerinnen auf der Fläche vielleicht noch funktionieren, später schauen die Juroren aber nur noch auf die Bewegungen. Ich freue mich, wenn ich durch das Tanzen Menschen in den Bann ziehen und sie mit einbeziehen kann.“

Neukuienea, die nach dem Abitur am Felix-Klein-Gymnasium im Herbst 2015 zum Studium nach Kassel gewechselt ist, hat sich dort nun auch einer Tanzschule angeschlossen. Für „Body an Soul“ startet sie demnächst bei Meisterschaften und wird in Zukunft auch mit einer Gruppe antreten. „Das ist jetzt ein neues Kapitel.“   
 

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