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Parkour-Workshop beim Turnfest in Göttingen

Erlebnis Turnfest Parkour-Workshop beim Turnfest in Göttingen

In der Fernsehsendung „Wetten, dass…“ hat er vor anderthalb Jahren als Wettkönig für Aufsehen gesorgt. Und beim Erlebnis Turnfest in Göttingen wird Jakob Vöckler einen Workshop anbieten, in dem Interessierte das Spezialgebiet des 22-Jährigen kennen lernen können: die Trendsportart „Parkour“, bei der Sprünge und Salti ebenso charakteristisch sind wie Balanceakte und die Kletterei.

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Sprünge und Salti sind charakteristisch für die Trendsportart Parkour.

Quelle: r

Göttingen. „Beim Parkour kann und muss man seinen Körper auf kreative Weise einsetzen“, sagt Vöckler, der schneller ist als ein Auto. Zumindest, wenn man seine Außenwette Ende 2014 zum Maßstab nimmt: Dort kletterte der Parkour-Sportler die Außenfassade eines Parkhauses wie Spiderman hinauf und wieder hinab. Er benötigte dabei weniger Zeit als Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier, der im wendigen Wagen die Autospur nutzte.

Fassaden eignen sich auch für einen „Klassiker“ des Parkour-Sports: Eine senkrechte Wand wird ein Stückchen hinaufgelaufen, um einen Rückwärtssalto folgen zu lassen. Aber auch weitaus einfachere Bewegungen gehören zu dem Trendsport, der um die Jahrtausendwende populär wurde. „Schon an kleinsten Bewegungen hat man Freude. Und ich will die Leute animieren, genau das zu erfahren“, sagt Vöckler, der seit fast sieben Jahren von der Bewegungskunst angefixt ist.

Workshops

Die Workshops und Mitmach-Aktionen:im Parkour gehören beim Erlebnis Turnfest der Freestyle-Welt an. Neun weitere Welten präsentieren sich in der so genannten „Erlebnis-Akademie“. Während in der Turnwelt mit 600 Anmeldungen bereits die Kapazitätsgrenze erreicht ist, können sich in der Freestyle-Welt noch Interessierte anmelden, wie Christina Bansemer vom Organisationsteam verrät. Der Name „Erlebnis-Akademie“ sei dabei Programm. „Wir wollen das Angebot zu einem Erlebnis machen“, sagt Bansemer.

Ihm zufolge befriedige Parkour „einen intrinsischen Drang“. Bei Kindern sowieso („Die müssen einfach freigelassen werden“), aber auch bei Erwachsenen: „Manchmal glaube ich sogar, dass Parkour die Ausrede für Erwachsene ist, auch herumspielen zu dürfen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Vöcklers Wette hat zudem zweierlei eindrücklich aufgezeigt: Dass Parkour-Sportler einen Weg finden, wo keiner zu sein scheint. Und dass die Alltagsumgebung eine Sportlandschaft ist.

Ob Vöckler seine alltäglichen Wege auch parkourgerecht zurücklegt - also kletternd und springend? „Manchmal gibt es schon Momente, in denen man eine Mauer hochlaufen will. Und dann tut man es einfach“, sagt der Wettkönig. Und falls er just in jenem Moment eine Jeans trage? „Ach“, sagt der 22-Jährige, „das ist einem dann auch irgendwann egal.“

Von Timo Holloway

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