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Patrick befürchtet Trent Meachams Saison-Aus

Basketball-Bundesliga Patrick befürchtet Trent Meachams Saison-Aus

Mit „gemischten Gefühlen“ blickt BG-Headcoach John Patrick auf die am Sonntag um 19 Uhr in der Lokhalle anstehende richtungsweisende Partie gegen die Telekom Baskets Bonn.

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Muss der BG in der Offense Struktur geben: Kyle Bailey – hier im Hinspiel gegen Bonns Wise.

Quelle: CR

Er befürchtet, dass sein Team bei der deutlichen Niederlage im Eurocup-Viertelfinale in Treviso nicht nur Aufbauspieler Trenton Meacham verloren hat, sondern im Kampf um die BBL-Playoff-Plätze auch an Selbstvertrauen eingebüßt haben könnte. Um an den punktgleichen Bonnern vorbei zu ziehen, benötigt die BG einen Sieg. Um den direkten Vergleich zu gewinnen, muss sie aber die aus der 83:97-Hinspielniederlage resultierende 14-Punkte-Hypothek begleichen.

„Die Niederlage in Treviso war zu deutlich. Benetton war das bessere Team, aber ohne die frustrierenden Begleitumstände abseits des Parketts hätten wir nicht so hoch verloren. Unsere Hauptaufgabe ist nun, dem Team das Glauben an die eigene Stärke zurück zu geben“, betont Patrick. Dabei beschönigt der 42-Jährige die Situation keinesfalls: „Wir haben in Treviso nach der Pause unsere Systeme nicht gespielt und viele waren zu nervös. Auch unsere Guards hatten erneut Probleme.“

Und nun stellt sich mit Bonn erneut ein Gegner zum Duell, der über „enorm athletische“ Aufbauspieler verfügt. Nic Wise ist für Patrick ein potenzieller NBA-Kandidat, Mark Tyndale ein immens starker Defensivspieler und Jeremy Hunt habe „enorme Qualitäten als Schütze“. Hunt und Wise steuern durchschnittlich 13 Punkte bei. Von einem ihrer Topscorer hat sich Bonn vor zwei Wochen ein wenig überraschend getrennt: Folarian Campbell. „Leider konnte sich Folarin nicht so in das Team einbringen, wie wir uns dies vorgestellt hatten“, teilte Headcoach „Mike“ Koch mit.

Neben den starken Bonner Guards hat Patrick enormen Respekt vor Chris Ensminger. Der physisch resolut spielende Center legt in seiner zehnten BBL-Spielzeit erneut eine phantastische Saison hin. Der siebenfache BBL-Allstar und MVP des Allstar-Games 2010 markiert durchschnittlich 13 Punkte und acht Rebounds. „Er ist wie ein guter Wein, er wird im Alter immer besser“, lobt Patrick seinen 37-jährigen US-Landsmann.

Keine gute Nachricht hatte Patrick – wie erwartet – zur Ellenbogen-Verletzung von Trenton Meacham parat – im Gegenteil: „Nachdem ich seinen Sturz jetzt auf Video gesehen habe, befürchte ich sogar, dass diese Verletzung das Saison-Aus für ihn bedeuten könnte. Eine genaue Diagnose steht aber noch aus.“ Physiotherapeut Patrick Rißler vom Rehazentrum Rainer Junge behandelt Meacham. Fällt der Point Guard länger aus, fehlt Patrick in den kommenden elf Tagen bei den wichtigen Duellen mit Bonn, Gießen, Bremerhaven, Tübingen und Alba Berlin ein wichtiges Puzzle-Teilchen zum Erfolg.

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