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Pauline Bremer aus Göttingen steht mit der Nationalmannschaft im Viertelfinale

Frauenfußball-Weltmeisterschaft Pauline Bremer aus Göttingen steht mit der Nationalmannschaft im Viertelfinale

Der Titeltraum von Pauline Bremer lebt. Die Göttingerin steht mit der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada.

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Feiert gemeinsam mit ihrer Mannschaftskameradin Alexandra Popp den Viertelfinaleinzug: die Göttingerin Pauline Bremer (l.).

Quelle: AFP

Ottawa / Göttingen. Mit 4:1 (2:0) zwang der Weltranglistenerste im Achtelfinalduell zweier Frauenfußball-Giganten Schweden souverän in die Knie. Bremer musste zwar erneut 90 Minuten die Bank drücken, ist aber dennoch sehr zufrieden.

„Das war eine tolle, konzentrierte Leistung. Wir waren von der ersten Minute an präsent und freuen uns sehr über den Sieg. Das war verdient“, betont die 19-Jährige auf Tageblatt-Nachfrage. Ihr bislang einziger Einsatz bleibt die Einwechselung im Gruppenspiel gegen Norwegen zehn Minuten vor dem Schlusspfiff. Allerdings drängt sich die Stürmerin Bundestrainerin Silvia Neid vehement auf. „Ich gebe im Training immer hundert Prozent“, versichert Bremer. „Jede Spielerin ist wichtig, wir haben einen tollen Teamgeist. Ich freue mich, wenn ich eingesetzt werde, aber das Wichtigste ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben“, sagt sie.

Ihre Rolle in der Nationalmannschaft sei als Küken ohnehin nicht die der Stammspielerin. Vielmehr kann sich Neid darauf verlassen, dass Bremer das Offensivspiel beleben kann, sobald sie eingewechselt wird. Das hat die frühere SVG-Akteurin bei ihren bisherigen Länderspielen mehrfach eindrucksvoll bewiesen. „Ich bin die Jüngste, werde aber genauso respektiert wie alle anderen. Ich möchte lernen und viel mitnehmen sowie dem Team helfen, wo ich kann“, unterstreicht Bremer, die nach der WM von Turbine Potsdam zu Olympique Lyon wechseln wird.

Nach dem bärenstarken Auftritt gegen Schweden hat Deutschland seinen Status als Topfavorit auf den Titel untermauert. Bei den einschlägigen Buchmachern gibt es bei einem Euro Einsatz auf einen Triumph des zweimaligen Weltmeisters im günstigsten Fall nur das Dreifache zurück. Kein anderes Team unterbietet diese Quote. Mit der Rolle als erster Anwärter auf den WM-Sieg kann sich Bremer jedoch nicht so recht anfreunden und sieht Konkurrenten, die in der Lage sind, Deutschland ein Bein zu stellen: „Es gibt meiner Meinung nach noch viele Top-Mannschaften im Turnier, wie zum Beispiel Frankreich, die USA oder Japan. Jedes Spiel beginnt bei Null, bis zum Finale liegt noch ein langer Weg vor uns.“

Von Rupert Fabig

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