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Pauline Bremer greift nach den Sternen

Champions-League-Finale Pauline Bremer greift nach den Sternen

Es wäre der größte Erfolg ihrer jungen Karriere: Wenn Pauline Bremer aus Göttingen am Donnerstag im italienischen Reggio Emilia (17.45 Uhr live auf Eurosport) mit ihrem Team Olympique Lyon auf den VfL Wolfsburg trifft, geht es um nichts weniger als den Sieg in der Champions League.

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So kampfstark will sich Pauline Bremer (l.) auch im Champions-League-Finale in Reggio Emilia gegen den VfL Wolfsburg präsentieren.

Quelle: Todd Korol

Göttingen/Reggio Emilia. Ein klarer Favorit ist im Endspiel der Königsklasse nicht auszumachen, allerdings tippen die meisten Experten auf den französischen Serienmeister. Immerhin bringt Olympique einige internationale Stars aufs Feld. Neben Bremer sind das unter anderem die Angreiferinnen Lotta Schelin (Schweden) und Ada Hegerberg (Norwegen).

Mit beachtlichem Erfolg

Die 20-jährige Bremer hat es in ihrer ersten Saison beim FC Bayern des französischen Frauenfußballs trotzdem geschafft, sich einen Stammplatz zu sichern. Allerdings musste die gelernte Stürmerin dafür angesichts von Schellin und Co. auf eine ungewohnte Position ausweichen: Weil der Trainer sie im Team haben wollte, füllt sie die Rolle der rechten Außenverteidigerin aus, und das mit beachtlichem Erfolg.

Die Position in der Spitze ist ihr um einiges lieber, wie die ehemalige SVG-Spielerin in der Winterpause beim Heimatbesuch in Göttingen verriet. Als Stürmerin müsse sie bei gegnerischen Angriffen nicht immer mit zurücklaufen, das sei ihr deutlich lieber. Tore schießt sie trotzdem dann und wann - und hat damit dazu beigetragen, dass sich Olympique schon vor dem Finale Double-Gewinner nennen darf.

Keine Freundinnen im Spiel

Der Sieg im europäischen Wettbewerb gegen Nationalelf-Kolleginnen wie Alexandra Popp oder Lena Goeßling wäre für Bremer also so etwas wie das Sahnehäubchen auf eine fast perfekte Spielzeit. „Im Spiel selbst wird das ausgeblendet, da sind es Gegnerinnen, die man besiegen will“, sagt Bremer über die Freundinnen aus der Nationalmannschaft.

Mit einem Sieg würde die Göttingerin, Spross einer Familie, die eine bekannte Weinhandlung betreibt, „eine erfolgreiche Saison zusätzlich krönen“, wie sie dem Portal sport.de berichtete. Am Mittwochvormittag ging es für die französische Delegation in Richtung Italien, und auch bei ihren alten Freundinnen in Göttingen steigt sicherlich die Vorfreude. Eine Göttingerin im Champions-League-Finale - das gibt es nicht so oft.

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