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Pflichtspiel bleibt Pflichtspiel

Spielverlegung Pflichtspiel bleibt Pflichtspiel

Blaukraut bleibt Blaukraut, und Brautkleid bleibt Brautkleid, heißt ein alter Zungenbrecher. Und für mich bleibt ein Pflichtspiel ein Pflichtspiel.

Für den Bezirksspielausschuss scheint diese Regel aber nicht mehr zu gelten. Weil Landesligist SVG Göttingen beim Saisonvorbereitungsturnier um den Sparkassencup bis ins Halbfinale vordrang, wurde das erste Pflichtspiel des Oberliga-Absteigers in der neuen Saison, das Erstrundenspiel um den Bezirkspokal beim Bezirksligisten Germania Breitenberg, kurzerhand vom vergangenen Sonnabend auf den heutigen Mittwoch verschoben.

Dass die Funktionäre die SVGer vor zu hoher Belastung schützen wollten, ist richtig – dem Interesse des Göttinger Klubs wurde damit Rechnung getragen. Aber was ist mit den Interessen des SV Germania? Der Höhepunkt der Breitenberger Sportwoche sollte das Pokalspiel sein. Am Wochenende hätte diese Partie ohne Frage viele Zuschauer gezogen. Ob sie dies auch am ungünstigeren heutigen Termin tut, ist fraglich.

Und fragwürdig ist es, wenn sich Sportfest-Planer nicht mehr auf den Rahmenspielplan verlassen können, der ihnen ein Pflichtspiel als vermeintlich feste Größe für ihr Programm beschert. Der Umstand, dass dem Sparkassen-Cup schon im Vorjahr Vorrang eingeräumt wurde, macht die Sache nicht besser. Wie gesagt: Pflichtspiel bleibt Pflichtspiel.

Von Michael Bohl

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Auf ihr Heimrecht bauen die Eichsfelder Fußball-Bezirksligisten Germania Breitenberg und TSV Seulingen, wenn sie am Mittwoch, 4. August, um 18.30 Uhr zur ersten Runde des Wettbewerbs um den Bezirkspokal antreten.

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