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Pietsch hat „gehofft, aber nicht damit gerechnet“

Handball-Oberliga Pietsch hat „gehofft, aber nicht damit gerechnet“

Derbys haben doch ihre eigenen Gesetze: Mit einem 27:24 (13:9)-Erfolg über die HSG Northeim haben die Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone die allgemein bekannte These bestätigt, nahmen Revanche für das 20:39-Debakel im Hinspiel. Nun schöpfen die HG-Damen wieder neuen Mut im Kampf um den Klassenverbleib, während die Gäste wohl alle Träume von der Meisterschaft begraben können.

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Eine der erfolgreichsten HG-Werferinnen: Petra Neu.

Quelle: Theodoro da Silva

„Ich habe darauf gehofft, aber nicht damit gerechnet“, so ein zufriedener Trainer Lennart Pietsch. Wieder einmal konnte die HG nicht in Bestbesetzung auflaufen. Nachdem zu den im Vorfeld feststehenden Ausfällen (Thielecke und Eichhofer) auch noch Mandana Khalil absagte, stellten sich nur zehn Damen den favorisierten Gästen entgegen. Aber wie! Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich die HG beim 9:6 erstmals auf drei Tore ab. Die schärfste Waffe Northeims, den schnellen Gegenstoß, hatte die Heimsieben mit einer starken Rückwärtsbewegung gut im Griff, und auch die Rückraumschützen Klein und Halm kamen gegen die aufmerksame 6:0-Abwehr kaum zum Zug. Und wenn doch etwas durchkam, stand dahinter eine erneut glänzend aufgelegte Carolin Menn. Nur gegen Wode fand weder die Torfrau noch die Deckung ein wirksames Mittel, die 32-Jährige konnte meist nur durch Foulspiel gestoppt werden, holte so etliche Siebenmeter heraus. Ihr Pendant in der ersten Hälfte war auf HG-Seite Franziska Lath. Dank der Tore des Nachwuchstalents lag der Außenseiter zur Pause vorn.

Nach dem Seitenwechsel war von einer Aufholjagd der Gäste nichts zu spüren, stattdessen zog die HG dank der treffsicheren Anne Glage auf 18:13 davon. Wenn es eine Schwachstelle beim Spiel der Gastgeber gab, waren es Überzahlsituationen, die nur selten gut für die HG ausgingen. Das nutzte Northeim aus, kam heran (17:18). Es gab Spiele, da wäre die HG jetzt nervös geworden und eingebrochen, diesmal nicht. „Die Körpersprache hat einfach gestimmt“, erklärte Pietsch. „Und dann hat Anna Polnau endlich mal wieder ihr Potential abgerufen“, lobte der Trainer seine Rückraumspielerin, die ihre drei Treffer allesamt in der Endphase erzielte. Die HG setzte sich wieder auf 23:21 ab und beim 25:22 wenig später war die Partie entschieden. „Wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft“, jubelte Pietsch über den verdienten Sieg, an dem Petra Neu mit einer souveränen Leistung großen Anteil hatte. – HG: Menn – Neu (6), Glage (6), Lath (5), Gutenberg (4), Polnau (3), Schneider (2), Calsow (1), Leonhardt, Pfeifer.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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