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Platz auf dem Siegerpodest verpasst

Radpolo-Deutschlandpokal Platz auf dem Siegerpodest verpasst

„Wir waren die bessere Mannschaft, aber der Sprung auf das Siegertreppchen sollte hier und heute nicht sein“, kommentierte Stahlross-Trainer Josef Kopp das Spiel um den dritten Platz beim Deutschlandpokalfinale im Radpolo zwischen Gastgeber Reideburger SV und der zweiten Obernfelder Vertretung.

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Eine gekonnte Ballführung demonstriert hier Victoria Morick (l.) vom RV Stahlross Obernfeld II.

Quelle: Helge Schneemann

Obernfeld. Erst im Vier-Meter-Schießen mussten sich Victoria Morick und Luisa Artmann in Halle an der Saale mit 6:8 geschlagen geben. Zwei Pfostenschüsse und einige strittige Schiedrichterentscheidungen gegen die Eichsfelderinnen in der regulären Spielzeit machten die Partie um den Podiumsplatz erst richtig spannend.

Gute Tagesform

Die Obernfelder 4:3-Halbzeitführung münzten die Sachsen-Anhaltinerinnen ihrerseits in der zweiten Hälfte in einen 5:4-Vorsprung um. Doch kurz vor dem Schlusspfiff glich Stahlross II per Strafstoß zum 5:5-Unentschieden aus. Nach dem verlorengegangenen Penaltyschießen wies der Coach auch auf fehlende Erfahrung in solchen Situationen hin, konnte sich dennoch über die gute Tagesform seines Teams freuen.

Als ziemlich ausgeglichen zeigte sich die Obernfelder Vorrundengruppe zwei. Durch die Bank weg knappe, teils hektische Spiele bekamen die Zuschauer in der Halle im Sportkomplex Nordstraße zu sehen. Im ersten Match gegen den Aufsteiger RSG Ginsheim machten zwar die Stahlrösserinnen die 0:6-Niederlage aus der Bundesligabegegnung vergessen, aber so richtig absetzen konnten sich Morick/Artmann nicht. Am Ende war man mit dem 2:2-Remis sichtlich zufrieden.

Spannend und torreich entpuppte sich danach der Vergleich mit den Mittelfranken vom RMC Stein. Hier hatten die Südniedersachsen bei der Schlusssirene mit 6:5 die Nase vorn. Da zuvor der RMC Stein gegen Ginsheim mit 5:3 gewinnen konnte, stand bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Ausrichter Reideburg der Obernfelder Halbfinal-Einzug fest.

Das Quäntchen Glück

Vom Druck befreit gestalteten Morick/Artmann das Match gegen den Favoriten ausgeglichen. Letztlich fehlte bei der 2:3-Niederlage das berühmte Quäntchen Glück. Auch im Halbfinale hielt die Stahlross-Zweite gegen den Deutschen Meister RSV Frellstedt I über lange Strecken gut mit.

Bei der 3:5-Niederlage gab letztlich die wesentlich größere Routine des Champions den Ausschlag. Im Endspiel setzte sich Frellstedt I mit 5:3 gegen den aktuellen Bundesliga-Tabellenführer Frellstedt II durch und löste so Obernfeld I als neuen Pokalsieger ab. bko

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