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Plesse-Hardenberg gewinnt überraschend beim Tabellenführer

Frauenhandball-Oberliga Plesse-Hardenberg gewinnt überraschend beim Tabellenführer

Mit einem Sieg zur Vereinsweihnachtsfeier! Die HSG Plesse-Hardenberg gewann beim Spitzenreiter Hannoverscher SC, hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand.

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Mit einem Sieg zur Vereinsweihnachtsfeier! Die HSG Plesse-Hardenberg gewann beim Spitzenreiter Hannoverscher SC, hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Einen Zähler dahinter liegt die HSG Göttingen (Sieg gegen Lüneburg), drei Punkte hinter der Spitze die HG Rosdorf-Grone, die mit einem Unentschieden aus der Heide zurückkam.

Hannoverscher SC – HSG Plesse-Hardenberg 27:33 (14:15). „Wir haben die Liga wieder spannend gemacht“, brachte es Tim Becker auf den Punkt. In einem intensiven Spiel brachte die HSG dem Tabellenführer die erste Niederlage bei und verkürzte den Rückstand auf nur einen Zähler. Zuvor hatten die Gäste von Beginn an dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt.

Eine bewegliche, aggressive 3:2:1-Deckung setzte Hannover gehörig unter Druck. 12:8 führten sie, dann ging ein wenig die Kraft aus, zudem hatte sich der Tabellenführer besser auf die HSG eingespielt. Beides veranlasste das Trainergespann Becker/Lamprecht zu einer Umstellung und verordnete für die zweite Hälfte die 6:0-Formation. Auch die hatte Erfolg, der knappe Pausenvorsprung wurde bald wieder ausgebaut (21:18, 28:23). Selbst eine doppelte Unterzahl in der Schlussphase überstand die HSG unbeschadet, beim 31:24 war der Auswärtssieg perfekt.

„In diesem wichtigen Spiel hat alles gepasst. Wir haben nach drei schlechten Spielen die Kurve wieder gekriegt“, jubelte Becker. Ein verdienter Sieg, eine tolle Mannschaftsleistung mit einer klug Regie führenden Annika Hollender, einer, als es drauf an kam, treffsicheren Lisa Sander und einer Torfrau Carolin Menn, die in der Schlussviertelstunde sich noch einmal steigern konnte. Tore HSG: Sander (11/4), Achler (5), Hollender (5), Rombach (3), Hemke (2), Bäcker (2), Calsow (2), Henne (1), Kunze (1), Herale (1).

HSG Göttingen – HV Lüneburg 36:30 (18:17). Beide hatten in der Defensive nicht ihren besten Tag, die Zuschauer bekamen so reichlich Tore zu sehen. Als sich die HSG-Deckung nach der Pause steigerte, setzte sich das Viebrans-Team vorentscheidend ab (28:22). „Wir haben dann besser verschoben und uns gegenseitig geholfen“, so Uwe Viebrans. Die hinten gewonnenen Bälle wurden vorne verwertet, die HSG strebte unaufhaltsam ihrem siebten Saisonsieg entgegen. „Der ist verdient, aber Lüneburg war ein starker Gegner, hat sich nie aufgegeben. Da durften wir nicht nachlassen“, lobte Viebrans seine Mannschaft und die Gäste gleichermaßen. Tore HSG: K. Schmieding (10/2), J. Schmieding (7/1), Lieseberg (6), Rösler (6/1), Jansen (5), Gräser (2).

HSG Heidmark – HG Rosdorf-Grone 27:27 (16:13). Bis zum 5:5 war die Partie ausgeglichen, dann spielte sich Heidmark mehr und mehr in den Vordergrund (14:9). „Wir waren hinten zu offen, zu statisch“, sah Edda Gutenberg Probleme in der Defensive. Nach der Umstellung auf eine 5:1-Formation lief es hinten besser, dafür musste die HG vorne aber viel einstecken. „Heidmark spielt sehr körperbetont, schubst immer noch nach“, ärgerte sich Gutenberg. So schied Devi Hille nach einem Foul verletzt aus und auch Vicky Wette und Maite Gutenberg mussten behandelt werden.

Beim 17:23 hätte wohl keiner mehr einen Pfifferling auf die HG gegeben. Doch die packte das Kämpferherz aus und lag beim 27:26 plötzlich vorn. Das Heidmark noch der Ausgleich gelang, war zu verschmerzen. „Die Mädchen haben eine tolle Moral bewiesen, haben gekämpft, haben dagegengehalten“, lobte Gutenberg, „wir sind mit dem Punkt zufrieden.“ Tore HG: Eichhofer (5), Wette (5), Hille (4), Eisenhauer (4), Gutenberg (4/2), Lucenko (2), Kehler (1), Leonard (1), Michelsen (1).

kri

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