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Plesse-Hardenberg sichert sich Meisterschaft

Handball-Oberliga Plesse-Hardenberg sichert sich Meisterschaft

Der Niedersachsenmeister kommt aus Südniedersachsen. Die HSG Plesse-Hardenberg beseitigte mit einem 38:26 (17:11)-Erfolg über den TuS Bergen die letzten Zweifel und feiert den größten Erfolg der Vereinsgeschichte – wenn auch ohne Aufstiegs-Happy-End, da die HSG verzichtet.

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Glückliche Siegerinnen: Die Spielerinnen der HG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Meisterwimpel und ein Ball als Mitbringsel vom Verband, überbracht mit den besten Wünschen von Staffelleiter Manfred Herzog. Vom Verein gab es Meistershirts – die Party konnte beginnen. Eigentlich begann sie schon während des Spiels.

Denn spätestens eine Viertelstunde vor dem Abpfiff stand der Sieg der HSG fest. „Wir haben im Angriff sehr gut gespielt, hatten Chancen für 45 Tore. Aber die 38 sind schon stark“, freute sich Tim Becker.

Zwar spielte Bergen nicht die erwartete Manndeckung gegen Lisa Sander, die wieder einmal die erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft war, doch die HSG hatte auch gegen die 6:0- oder die 5:1-Formation die richtigen Antworten. Noch einmal so richtig ins Rampenlicht spielte sich dabei Miriam Achler, die Kreisläuferin kam am Ende auf acht Tore. Ebenfalls treffsicher zeigte sich Meike Rombach, die 19-Jährige hat sich stetig weiterentwickelt.

Ergebnisse

Oberliga Frauen
Lüneburg – Garßen II Sa 17:00
Ashausen – Wolfsburg Sa 17:00
HSG Plesse – Bergen Sa 17:00
Hildesheim – HSC Hannover Sa 18:00
 Rosdorf – Göttingen Sa 18:30
List – Hannover-West Sa 19:30
Northeim – Heidmark So 15:00
1. HSG Plesse24 696:531 40: 8
 2. HSG Heidmark24  732:581 37:11
 3. Hannoverscher SC24 709:603 37:11
 4. Eintr. Hildesheim24  674:609 33:15
 5. Northeimer HC24 601:494 33:15
 6. HSG Göttingen24  689:697 30:18
 7. Tus Bergen24 593:576 27:21
 8. HG Rosdorf24 644:585  27:21
 9. Hannover-West24 545:653 15:33
10. VfL Wolfsburg24 600:694 14:34
 11. SV Garßen II24 540:648 13:35
12. Germania List24 595:651 13:35
13. HV Lüneburg24 576:694 13:35
14. MTV Ashausen24 529:707  4:44

Für den Angriff gab es also Lobeshymnen zu Hauf, für die Abwehr hingegen nicht. In der 6:0-Deckung fehlte gegen den Rückraum der Gäste das richtige Timing, besonders die Rückraumlinke Ringert (14 Tore) machte der HSG zu schaffen. „Wir haben da schon das ein oder andere Tor zu viel gekriegt.

An anderen Tagen hätte ich mich darüber mehr geärgert, heute ist es nur ein kleiner Fleck auf dem Sieg“, resümierte Becker. Spätestens bei der obligatorischen Sektdusche nach dem Spiel war das vergessen. Zumal die Spielerinnen angesichts des klaren Vorsprungs (29:19) gegen Ende in der Abwehr einen Gang runter geschaltet hatten.

In der Endphase hätte beinah Hanna Tietjen ihr erstes Oberligator erzielt, wurde von ihren Gegenspielerinnen aber regelwidrig gestoppt. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Sander zwar, doch Becker hätte der jungen Linkshänderin das Tor gegönnt. Vielleicht gelingt es ihr ja im Derby bei der HSG Göttingen.

HSG: Menn, Haertl - Sander (9/3), Achler (8), Rombach (6), Kunze (4), Bäcker (4), Herale (3), Hollender (2), Strahlke (2), Henne (1), Tietjen.

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