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Plesse-Trainer Artur Mikolajczyk zum Saisonabschluss gleich doppelt gefordert

Frauenhandball-Oberliga Plesse-Trainer Artur Mikolajczyk zum Saisonabschluss gleich doppelt gefordert

Die Handball-Oberligasaison der Frauen geht zu Ende, die Entscheidungen über Auf- und Abstieg sind längst gefallen, Verabschiedungen stehen im Mittelpunkt. So sitzt Artur Mikolajczyk beim Derby zwischen der HSG Plesse-Hardenberg und MTV Geismar ein letztes Mal auf der Bank, bevor er seine selbst gewählte Auszeit antritt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Beim MTV verabschiedet sich die gesamte Mannschaft aus der Oberliga, der Abstieg steht seit einigen Wochen fest. Die HG Rosdorf-Grone hingegen steht bei der Meisterehrung des TuS Jahn Hollenstedt Spalier.
HSG Plesse-Hardenberg – MTV Geismar (Sonntag, 17 Uhr, Bovenden). Vor dem letzten Derby der Saison steht Artur Mikolajczyk eine weitaus größere Aufgabe bevor, denn in der Sportschule Kaiserau stehen von Freitag bis Sonntag die A-Lizenz-Prüfungen an. Erst danach kann sein letztes Spiel wieder in den Fokus rücken, und daran hat er doch einige Forderungen: „Ich wünsche mir einen Sieg und ein gutes Spiel, damit wir uns von den Zuschauern ordentlich verabschieden.“ Die Voraussetzung dafür sind gut, fast alle Spielerinnen sind an Bord, nur hinter Franziska Lath steht ein Fragezeichen.

Personalprobleme hat auch der MTV nicht, weswegen Lars Rindlisbacher auf ein vernünftiges Auftreten hofft. „Die letzten Spiele waren okay, daran wollen wir anknüpfen“, so der Trainer. Er geht zusammen mit dem Gros der Mannschaft in die Landesliga, nur Svenja Neumann wird den Verein Richtung Schweiz verlassen. Ein Derby zum Abschluss spiegelt die Besonderheit dieser Saison wieder, mit dem MTV, der HSG und der HG Rosdorf-Grone waren gleich drei Göttinger Vereine in der höchsten Spielklasse Niedersachsens vertreten, dazu kam der Northeimer HC aus dem Nachbarkreis. „Das werde ich schon ein bisschen vermissen“, erklärt Rindlisbacher, denn in der Landesliga gibt es nach dem Aufstieg der HSG Göttingen keine weiteren Göttinger Vereine, leichtes Derbyfeeling könnte beim Dransfelder SC, Northeimer HC II und Rhumetal aufkommen.

TuS Jahn Hollenstedt – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 17 Uhr). Auf Wunsch des TuS wurde das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel auf Sonnabend vorverlegt. „Hollenstedt kann so seine Meisterschaft besser feiern und für uns ist es auch angenehmer, nicht am späten Sonntagabend zurückzukehren“, so Frank Mai. Er reist ohne große Erwartungen an, alles andere als eine Niederlage wär eine Überraschung. „Wenn wir Hollenstedt so fordern können wie im Hinspiel, wäre ich schon zufrieden“, meint der Trainer. „Obwohl mehr drin gewesen wäre, ist der sechste Platz ein toller Erfolg. Es gibt nicht wenige, die uns als Abstiegskandidat gesehen haben“, so Mai, der beim Meister auf Malina Ruck und Amrei Gutenberg verzichten muss. kri

Von Denise-Kricheldorf-Mai

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