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Bestehende Strukturen aufbrechen

Formationstanzen Bestehende Strukturen aufbrechen

Das Geheimnis ist gelüftet! Mit ihrer bisher wohl anspruchsvollsten Choreografie „Postmodern Jukebox“ löst die Göttinger Erstliga-Standardformation nach drei Jahren „The Rockphony“ ab. Damit will das Tanzsportteam in rund drei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Bamberg der Konkurrenz aus Ludwigsburg und Braunschweig das Fürchten lehren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Mit unserer „Jukebox“ wollen wir jetzt ein Zeichen setzen“, sagt Tänzerin Victoria Ghadiri. Jedenfalls feierte das Tanzsportteam mit rund 1500 begeisterten Zuschauern in der Sparkassen-Arena in einer kurzweiligen Präsentation eine gelungene Premiere der neuen Choreografie. In eindrucksvoller Manier zeigten die Göttinger Tänzer mit großer Leidenschaft musikalisch sowie auch choreographische Ursprünge des Standardtanzens - verbunden mit den allerneuesten Trends aus der Weltspitze des Tanzsports.

Nicht nur die neuen Kleider in schwarz/türkis - sexy, frech und viel Liebe zum Detail - glänzten. Die neue Choreo-grafie „Postmodern Jukebox“ ist ein Mix aus Moderne und Vergangenheit, facettenreich und sehr kurzweilig“, so Teamsprecherin Katharina Benseler. „Unser neues Konzept bringt die Kernelemente der Jazz- und Swingmusik mit bekannten aktuellen Titeln zusammen und traut sich, bestehende Strukturen aufzubrechen“, betont Cheftrainer Zimmermann. Die „Postmodern Jukebox“ macht „Careless Whisper“ zu einem dynamischen Quickstep, „Call Me Maybe” zu einem loungigen Slowfox, und verliert dabei mit Songs wie „Blurred Lines”, „All About That Bass” nie ihre Frische, während „Stay With Me” und „All Of Me” zum gefühlvollen Träumen einladen. Sie zeigt, was wir mit Musik und Tanz assoziieren: eine freie und offene Kunstform, die Raum für Interpretationen lässt, und in der heutzutage keine Strukturen starr festgesetzt sind.

Dahinter steckt hartes Training und Knochenarbeit. In den vergangenen zwei Wochen opferten die Tänzer Tag und Nacht, um pro Kleid rund 10000 Strasssteine zu kleben, damit „Postmodern Jukebox“ ins rechte Licht gerückt werden kann. Was eindrucksvoll gelungen ist. Die begeisterten Fans bedankten sich mit lang anhaltenden Standing Ovations.

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03.12.2016 - 20:32 Uhr

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