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„Programm passt nach Göttingen“

Feuerwerk der Turnkunst „Programm passt nach Göttingen“

„Ich denke, es liegt daran, dass die Show einfach richtig gut ist. Sehr homogen und wie aus einem Guss“, erklärt sich Michael Bauer, Pressesprecher des Niedersächsischen Turnerbunds, den durchschlagenden Erfolg des Feuerwerks der Turnkunst.

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Hängen seit 2007 beim Feuerwerk der Turnkunst ab: Artem Ghazarian (vorne) und sein Partner Thomas Greifenstein gehören zum Inventar.

Quelle: EF

Göttingen. Wenn das Ensemble aus professionellen Weltklasseturnern und kreativen Tänzern derzeit mit der „Vertigo“-Tour durch Deutschland zieht, präsentiert es sich fast immer vor vollen Rängen. Für die drei Auftritte in der Göttinger Lokhalle gibt es lediglich für die Auftaktveranstaltung am 20. Januar Restkarten. Die Vorführungen am 21. und 22. Januar sind bereits ausverkauft.

Das ist durchaus bemerkenswert, denn im vergangenen Jahr war die Lokhalle überraschend bei keiner der drei Veranstaltungen voll besetzt. Bauer schätzt, dass die Begeisterung in Südniedersachsen unter anderem aufgrund großzügiger Werbung für die Vertigo-Tour wieder aufgeflammt ist. „Und offenbar hat die Show 2014 den Göttingern gut gefallen. Auch das aktuelle Programm passt optimal in eine Turn-Hochburg wie Göttingen“, sagt der Hannoveraner. Einen potenziellen Höhepunkt möchte Bauer nicht vorwegnehmen. Es seien stets unterschiedliche Acts, die an den bisherigen Tournee-Stationen besonders gut angekommen sind. „Jeder sieht sein eigenes Feuerwerk“, so Bauer.

Und das hat es in sich. Der Titel „Vertigo“ – lateinisch für Schwindel und Umdrehung – ist wörtlich zu nehmen. Gleich zu Showbeginn schwingt sich Lisa Rinne am Trapez bis unter die Hallendecke. Salti und Drehungen um die eigene Achse – alles kein Problem, alles atemberaubend. Hoch hinaus geht es beim Großteil der Nummern. So zum Beispiel beim französischen Trio des Gars de Planche auf dem koreanischen Schleuderbrett, Strapaten-Artist Stepan Melnyk oder den grazilen Nataliia Moskvina und Katarina Prokesova an den Ringen. Die Künstler gehen dabei ans Limit. „Verletzt hat sich bislang aber noch niemand. Der Ablauf musste nicht verändert werden“, informiert Bauer.

Es gibt kaum einen Athleten, der nicht schon bei einem der großen Zirkusfestivals aufgetreten ist oder im festen Programm des weltberühmten Cirque du Soleil war, wie das gefragte Akrobatik-Duo MainTenanT, deren weiblicher Part Ludivine als Kunstturnerin mehrfache Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften ist. Bereits die Bilder der Sportler auf der Tour-Website sind vielversprechend und erwecken die pure Vorfreude.

Erstmalig im Programm ist Artistik auf Krücken. Dergin „Stix“ Tokmak ist mit acht Monaten an Kinderlähmung erkrankt. Das hindert ihn jedoch nicht an einer beeindruckenden Break-Dance-Show auf seinen Gehhilfen. Das Athleten mit Handicap auftreten, ist dagegen nicht neu. 2014 verzauberten Michi und der im Rollstuhl sitzende Chris das Publikum. Schließlich kommt zusammen, was zusammen gehört: Basketball und die Lokhalle. Die Dunking Devils aus Slowenien fliegen mithilfe von Mini-Trampolins dem Korb entgegen. Nicht selten stehen die Überflieger meterhoch über dem Ring in der Luft, ehe ein Salto sowie der krachende Dunk folgen. Einfach richtig gut, wie Pressesprecher Bauer sagen würde.
Restkarten für den 20. Januar können Sie in der Tageblatt-Geschäftsstelle an der Jüdenstraße 13c erwerben.

Von Rupert Fabig

Impressionen der Vorstellungen unter:

Feuerwerk der Turnkunst 2015 in der Lokhalle Göttingen.

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