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Punkte und Tabellenführung sind futsch

HSG Plesse-Hardenberg Punkte und Tabellenführung sind futsch

Katlenburg. Nach der zweiten Niederlage in Folge haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg ihre Tabellenführung an die TSV Burgdorf III abgegeben. 27:28 (12:11) verlor die Mannschaft von Trainer Dietmar Böning-Grebe bei der HSG Rhumetal und liegt nun punktgleich mit den Burgdorfern auf Rang zwei.

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Plesses Sebastian Herrig (r.) spielt gegen Rhumetals Bjarne Kreitz.

Quelle: Swen Pförtner

Katlenburg. Das Kreisderby gegen die HSG Rhumetal war nicht nur ein Prestigeduell, sondern auch ein echtes Spitzenspiel, bei dem der Tabellendritte den Spitzenreiter in seiner voll besetzten Halle empfing. Das Burgenteam ging in Führung, legte auch mal zwei Tore vor, verpasste es aber einige Male - trotz Vorteilen - die Führung auszubauen. So kamen die Gastgeber in diesem intensiven, aber nicht unfairen Spiel immer wieder heran und gingen in der 19. Minute durch den Treffer von Kreisläufer Yannik Schlüter erstmals in Führung (9:8). Das sollte es bis weit in die zweite Halbzeit jedoch zunächst gewesen sein.

Während Rhumetal zu vielen leichten Treffern aus dem Rückraum durch die kaum aufzuhaltenden Arne-Peter Leunig und Benjamin Jentsch kam, musste Plesse-Hardenberg wesentlich größeren Aufwand betreiben, um die Angriffe erfolgreich abzuschließen. Schöne Treffer vom Kreis gab es einige, aber auch reichlich Anspiele auf diese Position, die ihr Ziel nicht erreichten. Jens Glapka und Patrick Schindler kamen auf den Außenpositionen nicht zur Entfaltung und auch das Tempospiel war schon ausgeprägter zu beobachten als an diesem frühen Sonntagabend. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.

Wir haben im Angriff viel zu schnell abgeschlossen, hätten die Chancen besser herausspielen müssen“, sagte Böning-Grebe nachher. Fehler und schwache Anspiele häuften sich mit zunehmender Spielzeit. Hinzu kam, dass Keeper Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp im Plesse-Tor nicht den gewohnten Rückhalt bot und Markus Ahlborn seinen Platz vielleicht etwas zu spät einnahm (44. Minute). Ihr Gegenüber Onno Löscher hatte dagegen einen Sahnetag erwischt, bejubelte zwar ausnahmslos jeden gehaltenen Ball, hatte aber eindeutig die stärkeren Aktionen.

Kein Geschenk machten seine Mannschaftkameraden dem Rückraumspieler Christian Brand, der am Donnerstag Vater eines Sohnes (Caspar) wurde. „Ich habe ihn in der Anfangsphase erst einmal draußen gelassen. Er hat ein paar anstrengende und aufreibende Tage hinter sich“, erklärte Böning-Grebe, warum der 34-Jährige zunächst nur bei Siebenmetern eingesetzt wurde. Dagegen musste Kreisläufer Sebastian Herrig die Schlussviertelstunde von der Bank aus mit einem Kühlkissen am Ellenbogen anschauen. Nach einem Zweikampf blieb er liegen und hielt sich den Arm. Von Katlenburg aus fuhr er gleich ins Krankenhaus zum Röntgen. Plesse-Hardenberg: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Ahlborn - Reimann (5), Gloth (2), Jetzke (2), Beyer (5), Herrig (2), Regenthal (2), Brand (7/4), P. Schindler (1), Glapka (1), Meyer, Becker, Grobe, Schmidt, S. Schindler. - Beste Werfer Rhumetal: Jentsch (8/2), Leunig (6), Schlüter (4).

Fotos: gturl.de/hsg

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