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Qualifikation für VGH-Cup lockt Reiter und Gäste

Reitsport Qualifikation für VGH-Cup lockt Reiter und Gäste

Über Pfingsten war der Reitsport Thema Nummer eins im Natheort. Von der Vorstellung des Reiter- und Pferdenachwuchses bis zu Prüfungen der Klasse M war alles dabei. Herrliches Frühsommerwetter und spannende Wettkämpfe bescherten den zahlreichen Gästen ein erlebnisreiches Wochenende. 

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Sieg im L-Springen: Kerstin Klaproth vom Duderstädter Reitclub gewinnt die Einlaufprüfung auf ihrer Stute Guipita. 

Quelle: Pförtner

Sonnabend war als erster der drei Turniertage wieder ganz dem Pferdenachwuchs gewidmet. Hier freute sich besonders Peter Schulze Niehoff (LV Duderstadt) über seinen fünfjährigen Wallach Shalimo, der die Eignungsprüfung der Klasse A gewann und in der A-Springpferdeprüfung platziert wurde.

Einen ersten Platz in der A-Springpferdeprüfung gab es  für Amazing, den Besitzer Gerald Nothdurft auf der Nesselröder Warte ausbildet und trainiert. In der A-Springprüfung lagen die Krebecker am Sonnabend vorn. Frederike Müller ritt auf Ronaldo mit null Fehlern in 49.97 Sekunden ins Ziel, während Meike Kuschel auf Happy Birthday mit 7.40 Punkten die Stilspringprüfung gewann.

Früh am Sonntagmorgen setzten die Krebecker ihren Siegeszug mit André Kaiser fort, der auf Tocata die Punktespringprüfung für sich entschied. Nachmittags war neben dem Mannschaftsspringen das M-Springen mit Stechen ein weiterer Publikumsmagnet, wobei Nicola Polle (RFV Fuhrbach) auf Cool is Back mit dem vierten Platz die beste Eichsfelder Leistung zeigte.

Bei Dressur die Nase vorn

Am Montagmorgen gab es gute Leistungen bei den Früaufstehern in der L-Dressurprüfung und der L-Dressurreiterprüfung zu sehen. Beide gewann Felicia Müller (Duderstädter RC) auf Djamba Lu. „Ich bin froh, dass Djamba Lu wieder so fit ist“, freut sich Müller. Die Stute hatte sich im Frühjahr eine Beinverletzung zugezogen. 

Auch für die Springreiter wurde es spannend. Die L-Springprüfung am Vormittag war zugleich Einlaufprüfung zur VGH-Cup-Qualifikation. Hier ließ Kerstin Klaproth (Duderstädter RC) auf Guipita mit null Fehlern und einer Bestzeit von 48.10 die Konkurrenz hinter sich.

Nachmittags stellten zunächst die jüngsten Reiter ihr Können unter Beweis. Sonja Huntgeburth hatte die Führzügelwettbewerbe mit über 20 Teilnehmern vorbereitet. Ein Highlight ist in Nesselröden seit einigen Jahren der Wettbewerb für Reiter mit Handicap, den Verena Schenke initiierte. Dieser Einsatz für den Behindertensport wurde auch vom Vorsitzenden des Kreisreiterverbandes, Joachim Geilfuß, besonders gelobt. 

Spannung bei VGH-Entscheid

Als es schließlich auf die Stilspringprüfung mit Stechen als Qualifikation für den VGH-Cup zuging, machte sich sowohl bei den Reitern als auch in den dichtgedrängten Zuschauerreihen gespannte Aufregung breit. „Bereits seit 15 Jahren fördert die VGH den Reitsport in Südniedersachsen“, erklärte der Duderstädter VGH-Vertreter André Fritzowsky. Der Regionaldirektor der VGH Göttingen, Ulf Hasse, betonte: „Als Versicherer der Landwirte fühlen wir uns dem Pferdesport verbunden. Uns liegt viel daran, den Reiternachwuchs zu fördern und besonders in kleineren Ortschaften dazu beizutragen, hochklassigen Reitsport zu ermöglichen.“

Da in diesem Jahr Nesselröden als Austragungsort für die Qualifikationsrunde in Südniedersachsen ausgewählt wurde, war das Teilnehmerfeld breit gefächert. Von den Eichsfeldern waren Kathleen Fredershausen auf Garry M, Marlena Rink auf Grace M (beide Duderstädter RC) und Sabrina Tomsic (PSV Erlenhof Gieboldehausen) mit Ronja dabei, doch die Siegerschleife ging an Angelina Ernst (RG Kreiensen-Rittierode) mit Escada.

Den Abschluss des Turniers bildete das M-Springen mit Siegerrunde, wobei ebenfalls einige Eichsfelder Reiter gute Platzierungen erzielten, aber die Siegerpokale der Konkurrenz überließen. Bürgermeister Josef Nolte dankte als Schirmherr des Turnieres allen Helfern und betonte, dass solch eine gelungene Großveranstaltung Nesselröden und die Region Eichsfeld über die Grenzen hinaus bekannt mache. Auch Vereinsvorsitzender Arnold Rittmeier lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und der anderen Vereine, insbesondere der Nesselröder Feuerwehr, die den Reitverein tatkräftig unterstützte. „Nur so können wir es schaffen, einerseits hochklassigen Sport zu bieten und andererseits ein breites Publikum mit unterhaltsamen Rahmenveranstaltungen zu locken, wie die Turnierparty mit DJ oder die gut bestückten Imbiss- und Verkaufsstände“, resümierte Rittmeier. 

Von Claudia Nachtwey

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