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RSV 05 empfängt SVG

Derbyzeit in Göttingen RSV 05 empfängt SVG

In einer 19er-Staffel gehen seit vergangenem Sonnabend, 31. Juli, Teams in der Fußball-Landesliga auf Punktejagd. Die Klasse gilt jedoch nicht nur wegen der Terminbelastung als schwierig, auch dürfte sie an Qualität hinzugewonnen haben, weil bisherige Oberligisten wie die SVG oder die Freien Turner Braunschweig dabei sind.

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Sorgen für Stimmung: Die Anhänger des RSV 05, hier beim Blitzturnier im Jahnstadion, werden ihr Team wieder lautstark anfeuern.

Quelle: SPF

Bereits zum Saisonauftakt wartet auf die Göttinger Fans ein wahrer Traditions-Knaller, wenn am heutigen Sonnabend um 18 Uhr das Duell zwischen den Stadtrivalen RSV 05 und SVG an der Benzstraße ansteht. Aufsteiger FC Grone erwartet morgen um 15 Uhr den ersten Tabellenletzten der Saison zum Südniedersachsen-Derby – Einbeck verlor bereits am vergangenen Wochenende ein vorgezogenes Punktspiel gegen den SSV Vorsfelde mit 1:5. Ebenfalls am morgigen Sonntag um 15 Uhr ist der TSV Holtensen Gastgeber des Aufsteigers BSC Acosta Braunschweig.

RSV 05 – SVG. Darauf haben die 05-Fans hingefiebert: Nach einer Saison Pause stehen endlich wieder Derbys gegen die SVG an. Für RSV-Trainer Holger Koch ist der Gegner als bisheriger Oberligist in der Favoritenrolle. Auf der anderen Seite sei es „der beste Moment, sie zu schlagen, weil man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, wo man steht“. Verzichten muss Koch wahrscheinlich auf Torjäger Özkan Beyazit, dessen Wadenprobleme hartnäckig sind. „Die Chancen stehen nicht so gut“, sagte Beyazit gestern. Außerdem fehlen Kevin Müller (Muskelfaserriss) und wahrscheinlich auch Patric Förtsch, der erst am Donnerstag aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Für Özkan Beyazit, der laut Trainer Koch eigentlich „nicht zu ersetzen ist“, könnten Marko Siric oder Brendi Saciri zum Einsatz kommen. „Wir versuchen die Lücke durch das Kollektiv zu schließen, es müssen sich alle mehr in das Offensivspiel einbringen“, fordert Koch. RSV-Teammanager Jan Steiger hofft auf mehr als 1000 Zuschauer an der Benzstraße. Die junge Mannschaft werde selbstbewusst ins Spiel gehen, „keiner wird sich in die Hose machen“.

„Ein Derby willst du immer gewinnen“, sagt SVG-Trainer Carsten Lakies. „Alle Spieler, die fit sind, brennen darauf zu spielen“, ergänzt er. Neben den Langzeitverletzten fallen René Illner, Daniel Kornet, Erkan Coskun und Gerbi Kaplan aus. Nach der Pokalpleite in Breitenberg möchte Lakies im 4-2-3-1-System drei Punkte von der Benzstraße entführen, „und wenn es nur zum Unentschieden reicht, ist es halt so“. Im Prinzip jedoch werde die Tagesform über den Sieger entscheiden. Wie die SVG-Startelf im Detail aussieht, sollte sich im gestrigen Training entscheiden.

FC Grone – SVG Einbeck. Der Gegner sei bereits „unter Zugzwang“, vermutet FC-Teammanager Sven Galinsky. „Die müssen gewinnen, um nicht den Anschluss zu verlieren.“ Grone sei mitnichten Favorit, unterstreicht er, „aber zu Hause sollte man schon gewinnen“. Die Liste der Problemfälle ist allerdings lang. Marcel Meyer, Vitali Nelson und Marcel Papert fallen definitiv aus, Tobias Bilgeshausen, Marcel Leuze, Christopher Keil, Johannes Schweiger und Konstantin Junakow sind angeschlagen. „Ich denke aber, unser Kader ist groß genug, um das zu kompensieren“, sagt Galinsky.

TSV Holtensen – BSC Acosta Braunschweig. Nicht nur wegen des 3:10-Desasters beim Sparkasse-Göttingen-Cup gegen den klassentieferen TSV Bremke/Ischenrode ist der Holtenser Trainer Carsten Langar mit der Vorbereitung seines Teams unzufrieden – zu viele Spieler fehlten bei Trainingseinheiten verletzt oder wegen Urlaubs. „Gerade in läuferischer Hinsicht wird in der Vorbereitung der Grundstein für die Saison gelegt. Schöner wäre gewesen, wenn wir ein paar Mal mehr mit dem vollen Kader hätten trainieren können“, klagt Langar. So sei man „mindestens eineinhalb Wochen“ zurück. Andererseits: „Die Spieler, die ich aufstelle, müssen auch Leistung bringen.“ Mittlerweile ist der Kader wieder gesundet, einzig Christopher Schwarze fällt aus. Positiv verbucht Langar, dass der TSV im vierten Jahr der Landesliga-Zugehörigkeit zum ersten Mal mit einem Heimspiel in die Saison startet.

Von Eduard Warda

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