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RSV 05 wird in Groß Schneen Favoritenrolle gerecht

Fußball Bezirkspokal RSV 05 wird in Groß Schneen Favoritenrolle gerecht

Souverän hat am Mittwochabend, 4. August, der RSV 05 die Generalprobe für das Derby gegen die SVG gemeistert: Vor 360 Zuschauern siegte das Team in der ersten Runde des Wolters-Bezirkspokals beim TSV Groß Schneen, mit 4:0 (2:0).

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Führung für den RSV 05: Özkan Beyazit (M.) lässt nach einem Patzer von Marian Strube (l.) TSV-Keeper Florian Knauf keine Chance.

Quelle: Vetter

Die Anhänger des RSV 05 mussten sich auf dem Groß Schneer Platz wie zu Hause fühlen: Der Gastgeber lief in schwarz-gelben Trikots auf, die RSVer trugen ihre grünen Auswärts-Jerseys – in der Addition ergibt das schwarz-gelb-grün. Auch die ansehnliche Kulisse war den Heimatgefühlen zuträglich. So viele Leute hätten seit 1983, als der TSV zum 75-jährigen Vereinsjubiläum den 1. SC 05 und 800 Zuschauer begrüßte, nicht mehr den Weg zum Sportplatz gefunden, berichtete der Klubvorsitzende Dirk Brack. Damals habe es auch ein Bullenrodeo gegeben.

Ganz fest im Sattel saß gestern Abend von der ersten Minute an der Favorit aus Göttingen. Von Beginn an nutzte er seine spieltechnische Überlegenheit aus, hielt das Tempo hoch und brachte Groß Schneen vor allem mit schnellen Vorstößen über die Außenpositionen in Verlegenheit. Der Außenseiter gab sein Bestes und machte teilweise geschickt die Räume eng, mit hohen Bällen hatten die TSVer jedoch durchweg ihre liebe Not.

RSV-Torjäger Özkan Beyazit hätte bereits in der 25. Minute für die Führung der Gäste sorgen müssen, doch ging sein Schuss aus drei Metern Entfernung drüber. Kurz darauf scheiterte er aus spitzem Winkel an TSV-Keeper Florian Knauf (29.), wenig später nach Knauf-Patzer am Pfosten (37.).

Zwei individuelle Fehler des TSV bescherten dem RSV dann doch noch die Halbzeitführung: Erst verschätzte sich Strube bei einer Flanke des erneut gut aufgelegten Erol Saciri, und Özkan Beyazit ließ Knauf keine Chance (41.), dann leitete Özkan Beyazit sehenswert eine Flanke volley weiter, die der fleißige Erdem Kazan per Hechtkopfball verwandelte (45.). Dazwischen lag die einzige große TSV-Chance des ersten Durchgangs, als ein Eckball von Kirjan Krauß im Fünf-Meter-Raum an Freund und Feind vorbeisegelte (44.). Beyazit musste mit muskulären Problemen in der rechten Wade zur Halbzeit ausgewechselt werden, sein Einsatz am Sonnabend gegen die SVG ist daher fraglich.

In der zweiten Hälfte gab es für die TSV-Anhänger erst die kalte Dusche von oben und dann die kalte Dusche auf dem Spielfeld: Kurz nachdem der eingewechselte Brendi Saciri den Ball über die Latte gesetzt hatte (66.), sorgte Kazan mit einem fulminanten Rechtsschuss für die endgültige Entscheidung (68.). Nur eine Minute später erhöhte Verteidiger Christian Horst am kurzen Pfosten per Kopf auf 4:0. Als die RSV-Abwehr einmal nicht im Bilde war, vergab Sebastian Hörschelmann die einzige große TSV-Chance des zweiten Durchgangs (77.). Auf der Gegenseite ging ein abgefälschter Schuss von Erkan Beyazit an den Pfosten (83.). Für das 5:0 hätte auch noch Brendi Saciri sorgen können, doch nach einem Dribbling über das gesamte Spielfeld fehlte ihm im Abschluss die Kraft (87.).

„Ich hätte mich diebisch gefreut, wenn wir zur Pause ein 0:0 gehalten hätten. Das wäre ein Teilerfolg gewesen“, sagte TSV-Trainer Matthias Knauf. Der RSV habe verdient gewonnen, „aber dafür, dass wir erst vier Wochen dabei sind, war das in Ordnung“. RSV-Trainer Holger Koch wollte gegenüber dem Tageblatt keinen Kommentar abgeben.

TSV: F. Knauf (46. Heise) – Wernecke – Strube, Drexler – Bachmann, Walter – Hoffmann, Krauß, Schulze, Lock (74. L. Matthies) – Amelung (70. Hörschelmann). – RSV 05: Koch – Brudniok, Horst, Klein, Strauß – E. Beyazit, Washausen – E. Saciri, Ö. Beyazit (46. B. Saciri), L. Zekas (70. T. Zekas) – Kazan. – Tore: 0:1 Özkan Beyazit (41.), bezwingt Knauf per Aufsetzer, nachdem sich Strube bei Flanke von Erol Saciri verschätzt hat; 0:2 Kazan (45.), nach Volley-Weiterleitung von Özkan Beyazit; 0:3 Kazan (68.), zieht in Mittelstürmerposition mit rechts ab; 0:4 Horst (69.), ist bei Freistoß von Erol Saciri am kurzen Pfosten zur Stelle.

Von Eduard Warda

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