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Radball-Deutschlandpokal-Halbfinale: Obernfelder sind weiter

Qualifiziert Radball-Deutschlandpokal-Halbfinale: Obernfelder sind weiter

Nach fast fünf Stunden Radball auf Spitzenniveau  herrschte in der kleinen, aber atmosphärischen Sporthalle in Obernfeld Zufriedenheit bei den heimischen Aktiven.

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In der Überzahl: Julian (l.) und Raphael Kopp (M.) vom RVS Obernfeld II halten das Tor gegen Waldrems in dieser Szene sauber.

Quelle: Schneemann

Obernfeld. Auch in Abwesenheit von Cheftrainer Josef Kopp, der mit den beiden Radpolo-Teams des RV Obernfeld auf Reisen war, setzten sich die beiden Bundesliga-Duos der Eichsfelder unter sechs Teilnehmern im Halbfinale um den Deutschlandpokal durch und qualifizierten sich für das Finale am 14. März  im nordhessischen Albungen bei Eschwege.

Knapp 100 Fans hatten sich eingefunden, um zum Teil mit Vereinschals und -trikots geschmückt die  15 Spiele der sechs Halbfinalisten im Modus „Jeder gegen jeden“ zu erleben. Gleich zum Auftakt erlebten sie den sportlichen Höhepunkt mit dem vereinsinternen Duell Obernfeld I gegen II. Überraschend unterlag die Erstvertretung der Stahlrösser mit André und Manuel Kopp nach 3:2-Pausenführung gegen Julian und Raphael Kopp noch mit 4:6.

Entsprechend groß war nach den 14 Spielminuten die Freude beim Sieger. „Wir puschen uns immer gegenseitig hoch, sind ein gutes Team“, sagte der 26-jährige Julian Kopp. „Ich habe die beiden schon lange nicht mehr so stark spielen sehen“, lobte auch Julians Vater und Vorstandsmitglied Berthold Kopp nach dem Eichsfelder Duell.

Allerdings verabschiedete sich der Erfolg anschließend nach und nach vom zweiten Team, das nach einem weiteren Sieg über den RSV Waldrems und einem Remis gegen den RSV Krofdorf I Niederlagen gegen den Bundesligisten SV Eberstadt und den Zweitligisten RMC Stein II kassierte.

Freude auf das Finale

Dagegen steigerte sich der RV Obernfeld I im weiteren Verlauf der langen Veranstaltung, feierte vier Erfolge mit 4:3 gegen den mittelhessischen Zweitligisten RSV Krofdorf I, 7:1 über  die Steiner aus der Nähe Nürnbergs, 6:4 gegen den Ligarivalen RSV Waldrems bei Backnang in Baden-Württemberg und einem hart umkämpften 2:1 gegen den Erstligisten und dreimaligen Deutschen Meister SV Eberstadt bei Darmstadt in Südhessen. „Nach dem verpatzten Start lief es bei uns danach recht gut“, erklärte der 29-jährige Manuel und freut sich nun mit seinem ein Jahr älteren Mitspieler André auf das Finale in gut einem Monat.

Dessen Ausrichter RV Albungen war mit einer kleinen Delegation ins Eichsfeld gereist, war begeistert von der familiären Atmosphäre und steckt mitten in den intensiven Planungen und Vorbereitungen für den sportlichen Höhepunkt in der neuen Sporthalle.

„Wir hoffen, dass uns zahlreiche Fans in den rund 80 Kilometer entfernten Ort an der Werra begleiten“, sagte Berthold Kopp, der mit dem Verlauf des Halbfinals zufrieden war, auch wenn normalerweise die doppelte Anzahl an Zuschauern – wie demnächst wohl auch wieder am 21. Februar –  die Obernfelder Sporthalle füllen. In Albungen treffen die beiden Eichsfelder Teams erneut auf den SV Eberstadt und RSV Waldrems sowie auf die vier erstplatzierten Mannschaften der zweiten Vorschlussrunde in Gärtingen.

Von Jochen Meyer

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