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Es darf wieder geträumt werden

Radball-Oberliga Es darf wieder geträumt werden

Am letzten Hinrundenspieltag der Radball-Oberliga haben die beiden Eichsfeldvertreter RV Stahlross Obernfeld III und RV Möve Bilshausen nach dem verletzungsbedingten Punkte-Aderlass aus den vorherigen Spieltagen zur Aufholjagd angesetzt.

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Der Bilshäuser Felix Stephan (l.) musste mit einem Ersatzmann, nämlich seinem Bruder Lukas antreten.

Quelle: Niklas Richter

Eichsfeld. Beide Teams können bei Saisonhalbzeit nun wieder von der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga träumen.

In der Kreisstadt konnten die Möven drei ihrer vier Matches gewinnen und katapultierten sich durch den Zugewinn von neun Punkten von Platz sieben auf den dritten Rang. Im ersten Spiel noch mit Ersatzmann Lukas Stephan an der Seite von Bruder Felix Stephan, fuhren die Bilshäuser gegen die zweite Mannschaft des RV Möwe Göttingen äußerst knapp mit 5:4 die ersten Zähler ein. Anschließend war Stammtorwart Jannes Heinemann nach Behebung von Nasenproblemen wieder einsatzbereit.

Mit 5:2 wurde der RVT Aschendorf in die Schranken gewiesen, gegen die erste Vertretung des RSV Bramsche behielten die Eichsfelder nach einer torreichen Begegnung mit 7:6 die Oberhand. Auch in der letzten Partie gegen den Gastgeber Göttingen I sah es lange nach dem perfekten Bilshäuser Spieltag aus. Durch zwei unglückliche Gegentreffer gaben die Möven das Kreisderby mit 3:4 am Ende doch noch aus der Hand. Mit zwei 5:1-Siegen über den Tabellenzweiten RCG Hahndorf II und den Gastgeber RSVL Gifhorn II startete die dritte Vertretung des RV Stahlross Obernfeld mit Jan Heinrichs und Sven Fütterer stark in den Spieltag. Einen kleinen Dämpfer erhielt das Stahlross-Tandem im dritten Match mit der 2:4-Niederlage gegen das erste Gifhorner Duo.

Schnell wieder sortiert waren die Obernfelder anschließend auf Augenhöhe mit dem Viertplatzierten RCT Hannover II beim 2:2-Remis. Mit einem 9:3-Kantersieg gegen die dritte Mannschaft des RCG Hahndorf und dem Zugewinn von insgesamt zehn Punkten verbesserten sich die Stahlrösser erst einmal vom achten auf den siebten Platz.

Im eng zusammengedrängten Mittelfeld haben die Eichsfelder mit einem Rückstand von nur zwei Zählern sogar wieder Tuchfühlung zum dritten Platz.bko

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