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Radball: RV Stahlross Obernfeld I startet bei Deutschen Meisterschaften

Ziel ist ein Platz auf dem Treppchen Radball: RV Stahlross Obernfeld I startet bei Deutschen Meisterschaften

Manuel Kopp von Radball-Erstligist RV Stahlross Obernfeld blickt dem nahenden Wochenende bereits voller Vorfreude entgegen. Am Sonnabend kämpft der Eichsfelder an der Seite seines Cousins André bei den Deutschen Radball-Meisterschaften in Denkendorf (Württemberg) um den Titel. „Diese Meisterschaften sind für uns immer ein Saisonhöhepunkt“, unterstreicht Manuel Kopp.

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Peilen bei den Deutschen Meisterschaften eine Medaille an: Manuel (r.) und André Kopp (Mitte) vom RV Stahlross Obernfeld I.

Quelle: Schneemann

Obernfeld. Nicht zuletzt wegen des regen Zuschauerinteresses. Mit rund 1500 Zuschauern pro Tag rechnet der Radballer in Süddeutschland, denn dort sind Radsportarten sehr beliebt, wie er erklärt. Nicht nur die Radballer fahren am Freitag, 17. Oktober, Sonnabend und Sonntag auf das Parkett, auch die Kunstrad- und Einradfahrer sowie die Radpolo-Spielerinnen sind im Einsatz.

Die Obernfelder, die im vergangenen Jahr Zweite wurden, treffen am Sonnabend neben dem Gastgeber-Duo auch auf Ehrenberg, Stein und Gärtringen.  Um den nationalen Titel wird zunächst im Modus „Jeder gegen jeden“ gekämpft, die beiden besten Vertretungen bestreiten anschließend das Finale. „Wir sind fit und sehr motiviert. Das wird eine ganz enge Kiste, weil alle Mannschaften leistungsmäßig ganz dicht beieinander liegen“, erklärt Obernfelds Teamsprecher.

Im wahrsten Sinn des Wortes hellwach muss das Kopp-Gespann bereits am frühen Sonnabendmorgen sein. Die Auftaktpartie gegen Stein wird bereits um 9.20 Uhr angepfiffen. „Wir wollen gut starten und erst gar keine Nervosität aufkommen lassen“, unterstreicht Manuel Kopp. Beim ersten Final-Five-Turnier besiegten die Eichsfelder Erstliga-Akteure den kommenden Kontrahenten mit 4:3.

„Das zeigt schon, wie knapp die Partien wohl verlaufen werden. Auf diesem Niveau werden Kleinigkeiten entscheiden. Wir dürfen uns keine Fehler leisten, die werden sofort bestraft“, warnt Kopp.

„Sehr routinierte Teams“

Partie Nummer zwei bestreiten die Kopps gegen die thüringische Vertretung des SV Ehrenberg. Bei den jüngsten Final-Five-Turnieren hatten die Stahlrösser jeweils das Nachsehen. „Ein Angstgegner sind die für uns aber nicht“, versichert Obernfelds Mannschaftssprecher. „Bei den Niederlagen war auch viel Pech im Spiel, wir waren nicht klar unterlegen und gehen selbstbewusst ins Spiel.“

Mit Eberstadt und Gärtringen warten in den letzten beiden Gruppenspielen „sehr routinierte Teams“, erklärt Manuel Kopp. Titelverteidiger Eberstadt hat zwar sein Trainingspensum berufsbedingt zurückgeschraubt, hat aber trotzdem ein Weltcup-Turnier gewonnen. Wie ausgeglichen die Stärke der Teilnehmer ist, verdeutlichen die letzten beiden Ergebnisse gegen Gärtringen.

„Beim letzten Final-Five-Turnier haben wir zunächst 7:2 gewonnen und dann im Spiel um Platz drei 1:6 verloren“, erzählt Manuel Kopp, der, genau wie sein Teamkollege André, bereits „heiß ist“. „Das werden ganz heiße Tage und sicherlich auch spannende Wettbewerbe für die Zuschauer“, glaubt er. Vor drei Jahren belegten die Obernfelder Rang vier, landeten bei den folgenden nationalen Bestenkämpfen auf den Plätzen drei und zwei.

„Wenn es danach ginge, wären wir jetzt mit dem Titel dran“, sagt Manuel Kopp lachend. Das sei jedoch von vielen Faktoren abhängig. „Eine Medaille ist aber unser Ziel.“ Sollten die Stahlrösser tatsächlich den Titel holen und Gärtringen höchstens Dritter werden, würde Obernfeld I außerdem Deutschland bei der nächsten WM vertreten.

Von Christian Roeben

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