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Radball-Weltcup: Manuel und André Kopp belegen fünften Platz

Halbfinale knapp verpasst Radball-Weltcup: Manuel und André Kopp belegen fünften Platz

Das Halbfinale hatten Manuel und André Kopp vom Radball-Bundesligisten RV Obernfeld, vorab als Zielsetzung für das abschließende Weltcup-Serien-Turnier im österreichischen Höchst ausgegeben.

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Sind beim Weltcup-Finale mit dabei: Manuel (2.v.l.) und André Kopp (2.v.r.) vom RV Stahlross Obernfeld, hier gegen Dorlisheim.

Quelle: EF

Eichsfeld. Das verpassten die Eichsfelder jedoch knapp, mussten sich in ihrer Vorrundengruppe mit dem dritten Platz begnügen und konnten daher nur beim Spiel um den fünften Rang eingreifen. Allzu tragisch war das für die Obernfelder jedoch nicht. Da bereits vorher feststand, dass das Kopp-Duo sich für das Weltcup-Finale, das am 6. Dezember in Großkoschen (Brandenburg) stattfinden wird, qualifiziert hatte – und das bereits zum dritten Mal in Folge – ging es für die Stahlrösser in Österreich vorrangig darum, Wettkampfpraxis auf hohem Niveau zu sammeln.

Das verloren gegangene Auftaktduell mit dem Ex-Weltmeister TJ Favorit Brünn sollte sich letztlich als Schlüsselspiel erweisen. „Hätten wir das gewonnen, dann wäre der Einzug ins Halbfinale möglich gewesen“, bedauerte Obernfelds Teamsprecher Manuel Kopp nach dem auf hohem Niveau stehenden Turnier.

In den Anfangsminuten steckte den Eichsfeldern jedoch noch die lange Auto-Anfahrt in den Knochen. Zwar gingen Manuel und André Kopp gegen die routinierten Tschechen zweimal in Führung, doch diese glichen jeweils postwendend aus, so dass es zur Halbzeit 2:2 stand. Nach dem Seitenwechsel gelang Brünn der 3:2-Siegtreffer. „Wir haben nicht schlecht gespielt, hatten noch viele gute gute Chancen, haben aber leider nur zweimal den Pfosten und einmal die Latte getroffen“, bedauerte Manuel Kopp.

„Das 7:5 war am Ende verdient“

In ihr zweites Gruppenspiel gegen das junge französische Team aus Dorlisheim gingen die Obernfelder als Favorit, taten sich trotz überlegen geführten Spiels jedoch zu Beginn schwer und fuhren lediglich mit einem 2:2 in die Pause. Anschließend klappte das Offensivspiel bei den Kopps jedoch immer besser. Während sie nun konsequent im Abschluss agierten und noch fünfmal trafen, war Dorlisheim lediglich dreimal erfolgreich.

„Das 7:5 war am Ende verdient“, unterstrich Manuel Kopp. Auch die dank einer Wildcard ins Feld gerutschten Simon Lubetz und Johannes Bauer, die für den RC Höchst III in die Pedale traten, erwiesen sich anschließend nicht als Stolperstein. Beim 4:0 (2:0) gerieten die Obernfelder nie in Gefahr, standen defensiv sicher und ließen kaum Chancen des Gegners zu. „Unser Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, berichtete Manuel Kopp.

Gegen den amtierenden Weltmeister Höchst I mussten die Stahlrösser nun gewinnen, um ins Semifinale einzuziehen. Doch „eine schwarze Minute“ in Durchgang zwei, in der die Kopps drei Treffer hinnehmen mussten, bedeutete das Ende aller Halbfinalträume. Nach dem 3:5 (2:2) blieb den Radballern aus dem Eichsfeld nur die Partie um den fünften Platz gegen Pfungen (Schweiz).

Dort trumpften Manuel und André Kopp speziell in der zweiten Halbzeit auf, trafen siebenmal und fuhren letztlich mit einem 10:2-Sieg vom Parkett. „Wichtig ist, dass wir uns für das Weltcup-Finale qualifiziert haben“, unterstrich Manuel Kopp. Am kommenden Wochenende steht für die Cousins ein WM-Vorbereitungs-Lehrgang an.

Von Christian Roeben

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