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Radpolo-Bundesliga: Obernfeld I überzeugt, Obernfeld II ist Vorletzter

Freud und Leid liegen dicht zusammen Radpolo-Bundesliga: Obernfeld I überzeugt, Obernfeld II ist Vorletzter

Früher als erwartet kamen die rund 50 Zuschauer, die sich angesichts des 2. Radpolo-Bundesligaspieltags in der kleinen Obernfelder Sporthalle versammelt hatten, an den Mittagstisch.

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Sichern ihr Tor: Victoria Morick (Mitte) und Luisa Artmann (rechts) vom RVS Obernfeld II wollen gegen Reideburg kein Gegentor zulassen.

Quelle: Schauenberg

Obernfeld. Durch die kurzfristige Absage der ersten Mannschaft vom RV Halle aus der Nähe des Steinhuder Meeres reduzierte sich die Anzahl der Teilnehmer, die im Eichsfeld antraten, von sechs auf fünf Teams, die in zwei Dreiergruppen um Tore und Punkte kämpften.

Freud und etwas Leid schwangen nach den Begegnungen im Viereck bei Obernfelds Trainer Josef Kopp mit. Zufrieden war der 56-Jährige mit dem Abschneiden seines ersten Paares vom RV Stahlross Obernfeld mit seiner Tochter Jennifer Kopp sowie Anna Meseke. Das heimische Duo erfüllte die sportlichen Erwartungen vollauf und erzielten sieben der neun möglichen Punkten aus insgesamt drei Auftritten. Durch das Fernbleiben vom RV Halle I gewannen die beiden Eichsfelderinnen  kampflos mit 5:0, besiegten auf ihren selbst konstruierten Fahrrädern die zweite Mannschaft aus Halle knapp mit 4:3 und trennten sich 3:3 vom mittelhessischen RKB Wetzlar I.

„Mit Wetzlar verbindet uns seit vielen Jahren eine innige Freundschaft. Diese Radpoloakteurinnen spielen schon von kleinauf gegeneinander“, berichtet Josef Kopp mit einigem Stolz und großer Freude. Etwas dürftiger fiel hingegen die Ausbeute an Punkten bei seinem zweiten von ihm trainierten und betreuten Team aus. „Von ihm hätte ich ergebnismäßig etwas mehr erwartet“, resümierte Josef Kopp im Anschluss an den kürzer als gedachten Heimspieltag.

Ohne Einsatz kamen Victoria Morick und Luisa Artmann, die aus beruflichen und studienbedingten Gründen momentan nicht sehr intensiv trainieren können, kampflos zu den Zählern gegen RV Halle I, verloren danach gegen RKB Wetzlar 1:6, Halle II 3:5 sowie den Reideburger SV aus dem Stadtteil von Halle/Saale deutlich mit 3:7. Während die erste Obernfelder Kombination mit 14 Punkten Platz drei hinter Spitzenreiter RKB Wetzlar (19 Punkte) und dem RV Frellstedt (15) in der Tabelle einnimmt, rangiert die zweite Mannschaft mit fünf Punkten nach den ersten beiden Spieltagen auf dem elften und damit vorletzten Platz.

Bereits in knapp zwei Wochen am Sonnabend, 7. März, müssen die beiden Eichsfelder Tandems in Mainz-Kostheim, wo der dritte Spieltag der Bundesliga ausgetragen wird, wieder auf ihre Räder steigen. „Dort hoffe ich auf eine Steigerung meines zweiten Teams“, bemerkt Josef Kopp, der bereits seit 32 Jahren die Radballer und die Radpolospielerinnen in der Eichsfeldgemeinde trainiert und noch solange weitermachen will, wie sein 30-jähriger Sohn Andre als Torwart des Radball-Bundesligisten RV Obernfeld I noch aktiv im Viereck Tore verhindert und schießt.

Von Jochen Meyer

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