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Range und Kunze kämpfen um Gold

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer Range und Kunze kämpfen um Gold

Zwei aussichtsreiche Teilnehmer schickt der TWG 1861 Göttingen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer ins Rennen. Die Titelkämpfe in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) beginnen am Dienstag.

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Insgesamt gehen für den TWG sieben Schwimmer auf Medaillenjagd.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Insgesamt gehen für den TWG sieben Schwimmer auf Medaillenjagd, aber Phillis Michelle Range (Jahrgang 1999) und Fynn Kunze (2002) haben die größten Chancen auf Edelmetall. „Die Zielstellung bei beiden ist langfristig eine Medaille bei offenen deutschen Meisterschaften“, verdeutlicht Max Kofler, TWG-Schwimmwart und verantwortlich für die erste Mannschaft und den Kader.

Bereits bei den offenen deutschen Titelkämpfen in Berlin im Mai wäre es für Range beinahe so weit gewesen: Über 200 Meter Brust schlug sie im A-Finale als Fünfte an. Bei den Jahrgangsmeisterschaften an gleicher Stelle ist sie nun im Jahrgang 1999 über ihre Paradestrecke Titelverteidigerin. „Es wird aber schwer“, warnt Kofler - Ranges schärfste Konkurrentin Delaine Goll aus Essen geht mit der Jahrgangs-Jahresbestzeit, erzielt bei den Deutschen Meisterschaften, in den Wettkampf. Im Mai war sie etwa 1,5 Sekunden schneller als die Göttingerin. Sollte es nicht klappen, hat Range aber noch längst nicht alle Chancen vertan. „Phillis hat auf allen Strecken Möglichkeiten“, sagt Kofler.

Fynn Kunze hat ebenfalls über 200 Meter Brust die größten Chancen auf Edelmetall. „Gold ist auch möglich“, unterstreicht sein Trainer. Kunze schwimmt ein umfangreiches Programm. „Wenn es gut läuft, taucht er jeden Tag in einem Finallauf auf. Er ist ein echter Wettkämpfer.“

Hoffnungsträger der Zukunft sind für Kofler Amon Bode (2001) und Jan Scholz (2003). „Beide sind technisch sehr gut, sind sehr gewissenhaft und haben einfach ein gutes Arbeitsethos im Training“, lobt der TWG-Schwimmwart. Bode und Scholz hätten im vergangenen Jahr den größten Sprung gemacht. „Sie sind echt stark.“

Zum TWG-Team gehören außerdem Julia Sophie Steinmetz (2002), die das Zeug dazu hat, am Mittwoch den Finallauf über 100 Meter Rücken zu erreichen - und einen Podestplatz zu ergattern. Philip Krumbach (1998) hat es trotz Abiturstresses in die Listen über 800 Meter Freistil geschafft. Kevin Fuhrmann (2001) schließlich hat sich über die 200-Meter-Brust-Distanz qualifiziert.

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sind der mit Abstand größte Wettkampf des Jahres für deutsche Nachwuchsschwimmer. Mehr als 1000 Zuschauern werden in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle erwartet. Das TWG-Team ist, wie immer, im Kolumbus-Hostel in der Nähe des Bezirks Lichtenberg untergebracht und reist - stilbewusst - mit der Tram zu den Wettkämpfen an.

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