Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Regenchaos beim internationalen Professional-Golfturnier

Abrupt gestoppt Regenchaos beim internationalen Professional-Golfturnier

Regenchaos am letzten Tag des internationalen Professional-Golfturniers um den Preis des Hardenberg-Golfresorts: Nach zwei Spieltagen bei brütender Hitze haben ein Wolkenbruch und anschließender Dauerregen die Aktivitäten auf dem Gelände des GC Hardenberg in Levershausen abrupt zum Erliegen gebracht.

Voriger Artikel
Tennis: Reichlich Spannung bei Leistungsklassen-Turnier in Nesselröden
Nächster Artikel
Rosdorf-Trainer Weiss sieht andere Teams als Favoriten
Quelle: Hinzmann

Levershausen. Nach zweistündiger Unterbrechung gab Turnierleiter Simon Bowler den Platz wieder frei. Und mit vierstündiger Verspätung stand fest, dass sich Maximilian Laier im Stechen gegen die gleichauf liegenden Daniel Wünsche und den Franzosen Antoine Schwartz  (alle Drei -5 unter Par) durchsetzt hat.

Zwischen Galgenhumor und nervöser Anspannung lag die Stimmung der 91 Profis aus 16 Nationen von Finnland über Frankreich, Italien und Österreich bis Brasilien, Jamaika und den USA, als sie vom Verpflegungszelt aus verfolgten, wie es aus Kübeln schüttete und scheinbar nicht mehr aufhören wollte. „Ich habe nur noch ein Loch zu spielen und will das hier zu Ende bringen“, stellte Teemu Bakker aus Finnland klar, als er hörte, dass das Turnier eventuell am Mittwoch fortgesetzt werden soll. „Wie soll das gehen? Ich habe ein Flugticket und muss nach Hause.“

Andere wie der Niederländer Reinier Saxton sah es gelassener, konnte die Sorge seiner Kollegen aber nachvollziehen: „Ich könnte noch bis morgen bleiben, aber viele haben Termine in anderen Ländern, in denen sie für ein Turnier gemeldet haben oder müssten ihre Hotelbuchung verlängern.“ Der Franzose David Antonelli, der zu diesem Zeitpunkt  aussichtsreich im Rennen lag, fand die Situation „einfach nur nervig. Ich habe so etwas noch nicht erlebt“, sagte er kopfschüttelnd. Demonstrativ cool gab sich Turnierleiter Bowler. „So etwas passiert immer wieder. Mal regnet oder gewittert es, und mal können wir wegen Nebel nicht spielen. Das Leben ist hart, da müssen wir alle durch“, sagte er mit schelmischem Lächeln.

Unerschütterlichen Optimismus verbreitete GCH-Geschäftsführer Norbert Hoffmann: „Unser Platz hat eine exzellente Drainage, da läuft das Wasser ganz schnell ab.“ Etliche der Golfer und der rund 50 freiwilligen Helfer des Vereins sahen ihn zweifelnd an – doch er sollte recht behalten. Eine Fortsetzung am nächsten Tag wäre auch schwierig geworden, gestand er später ein, da der Platz  ab Mittwoch für die besten Amateure  reserviert ist, die sich für die von Donnerstag bis Sonntag laufenden Deutschen Meisterschaften einspielen.

Besonders froh darüber, dass die zehnte Auflage des Professional-Turniers nicht vorzeitig abgebrochen werden musste, war Daniel Wünsche. Nach dem zweiten Tag nur Neunter mit einem Siebener-Abstand hinter dem von Beginn an führenden Top-Favoriten Philipp Mejow (-7) und dessen Verfolgern Schwartz, Reiter, Antonelli und Kind (alle -5), startete Wünsche am letzten Tag eine atemberaubende Aufholjagd. Mit sechs Birdies (Schlag unter Par) und drei Eagles (zwei Schlag unter Par) stürmte er an allen Konkurrenten vorbei an die Spitze bis ins Stechen. „Es hat heute super angefangen, und dann hatte ich einen Lauf“, strahlte er über seinen Überraschungscoup.

Ergebnisse unter www.gchardenberg.de

Dieser Artikel wurde aktualisiert

©Hinzmann

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
08.12.2016 - 17:13 Uhr

Kurz, nachdem die Kritik von Álvaro Dominguez an Gladbach bekannt wurde, reagierte der Borussia-Manager und zeigte sein Unverständnis.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt