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Regionale Investoren sorgen in neuer Halle für 728 Stühle

16 Sponsoren stecken 80 000 Euro in Sparkassen-Arena Regionale Investoren sorgen in neuer Halle für 728 Stühle

Ein Teil der Tribüne in der neuen Sparkassen-Arena auf dem Schützenplatz erhält eine Bestuhlung. Weil die geplanten Holzbänke für größere Veranstaltungen in der Arena, die im Frühsommer eröffnet werden soll, nicht als ausreichend erachtet wurden, werden 728 Klappsitze eingebaut.

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Unterstützer des Projekts: Vertreter der regionalen Wirtschaft gestern in der Sparkassen-Arena.

Quelle: CH

Die Kosten belaufen sich auf knapp 80 000 Euro, die von 16 Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft getragen werden. Initiatoren sind Alexander Schneehain, Vorsitzender des Businessclubs der BG Göttingen, und Michael Thenner von der Agentur Blaue Quelle.

Geplant ist, die Sitzplatzschalen mit Rückenlehne auf der Südtribüne oberhalb des ausziehbaren Tribünenbereichs einzubauen. Auf der unteren Teleskop-Tribüne könnten etwa bei Basketballspielen die VIP-Logen eingerichtet werden. Die anderen Tribünen, die Nordtribünen sowie die beiden Teleskop-Kurztribünen, bleiben im übrigen mit Holzbänken bestückt. Zumindest eine dieser kurzen Tribünen an den Stirnseiten soll mit einem neuartigen Klappsystem ausgerüstet werden, das die Umwandlung in Stehplätze ermöglicht. Das letzte Wort sei allerdings noch nicht gesprochen, sagt Alexander Frey, Geschäftsführer des Hallen-Betreibers Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF).

Die 728 Klappstühle, von denen jeder 105 Euro kostet, sind aus demselben Holz gearbeitet wie die Bänke auf den übrigen Tribünen, unterstreicht Initiator Schneehain, der beim Richtfest auf das Problem aufmerksam wurde. Durchgängig Holzbänke in einer Halle, in der Bundesliga-Tanzen oder -Basketball stattfinden, wäre „reputationsmäßig einer Katastrophe“ gleich gekommen, unterstreicht er. „Es wäre sehr schade gewesen, wenn der bedeutendste Hallenneubau der nächsten 20 Jahre in Göttingen ohne vernünftige Möblierung errichtet worden wäre.“

Wichtig ist Schneehain zu verdeutlichen, „dass das Geld nicht irgendwo abgezwackt wurde“, also beispielsweise aus dem Etat der BG Göttingen stammt, sondern als „Sonderbetrag“ der Sponsoren zur Verfügung steht. Dabei handele es sich nicht nur um Basketball-Sponsoren, vielmehr hätten sich Unternehmen quer durch die Göttinger Wirtschaft beteiligt.

Wenngleich die Sitzreihen mit Schildern der jeweiligen Sponsoren versehen werden, geht etwa bei einem Basketballspiel rund die Hälfte der Sitzplatzschalen-Tickets in den freien Verkauf. Lediglich die andere Hälfte soll als Businessplatz-Bestuhlung für VIPs genutzt werden. Den Verkaufspreis bestimmt der Veranstalter, er wird wohl etwas höher angesiedelt sein als jener für die Bankplätze, mutmaßt Schneehain. „Die S-Arena wird durch die Sitze noch weiter aufgewertet und so allen Hallennutzern zu Gute kommen“, sagt der Rechtsanwalt, dessen Kanzlei VSM Vockenberg Schneehain Melz zu den Finanziers gehört. Die Anzahl der einem Sponsor zustehenden Sitze entspricht der jeweiligen Investitionssumme.

GoeSF-Chef Frey bezeichnet das Stuhl-Projekt als „beispielhaft“. Dass potenzielle Besucher selbst Verantwortung übernehmen, sei nicht üblich. Das ursprüngliche Konzept, ausschließlich Bänke einzurichten, sei in der hauptsächlichen Nutzung der Sparkassen-Arena als Schulsporthalle begründet. Frey geht momentan davon aus, dass die Kapazität der Halle knapp 3400 Zuschauer betragen wird.

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