Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Rendezvous der Besten: Göttingen und Weende im Landesfinale

Show mit Wettkampf-Charakter Rendezvous der Besten: Göttingen und Weende im Landesfinale

Zwei Göttinger Gruppen haben ihren Auftritt vor heimischer Kulisse genutzt und sich für das Landesfinale des Showtanz-Wettbewerbs „Rendezvous der Besten“ qualifiziert. Einer von zwei Vorentscheiden dieser Veranstaltung des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) wurde in der Sparkassen-Arena ausgetragen, sogar aus Melle waren Gruppen angereist.

Voriger Artikel
Tischtennis: Nesselröden ist Meister
Nächster Artikel
Manager des TV Jahn Duderstadt zieht sich zurück

Jazz-X vom ASC 46: Die Kleingruppe wurde für ihre Darbietung mit „sehr gut“ bewertet.

Quelle: Theodoro da Silva

18 Punkte umfasste das zweistündige Programm, das viele Facetten des Tanzens und Turnens bot. Am Ende gab es Urkunden und die Nachricht, wer beim Niedersachsen-Endkampf um ein Ticket für das Bundesfinale kämpft. Ob kleine Gruppen mit sechs Starterinnen oder große mit mehr als 30 – sie alle mussten ihre Nerven in den Griff bekommen, für viele von ihnen war es der erste Start vor großer Kulisse. „Es war ein typischer Vorentscheid, die gesamte Bandbreite wurde geboten“, sagte Sven Kammeyer, NTB-Bildungsreferent für Show und Tanz.

Die Vielfalt zeigte sich in der Musikauswahl, der Wahl der Geräte und Tanzstile. Ob Einräder, das klassische „Zubehör“ der Sportgymnastik oder auch ungewöhnliche Utensilien – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. So nutzte die am Ende mit der Höchstnote „hervorragend“ bewertete gemischte Großgruppe des SC Melle leuchtend blaue Baukübel, in denen es sich gut sitzen ließ, auf denen geturnt und getrommelt wurde. Der Bundesfinalist des Vorjahres beeindruckte mit Synchronität, Bewegungsqualität, Ausdrucksvermögen und Kreativität. Alles Anforderungen, die der Katalog an Bewertungskriterien beinhaltete, nach dem die Wertungsrichter urteilten. Den größten Bonus beim Publikum hatten oft die Jüngsten. Kleine Turnmäuse im Vorschulalter standen beim MTV Braunschweig auf der Matte, achtjährige, sehr gelenkige Zwerge des Tuspo Weende bekamen Szenenapplaus ebenso wie der Zirkus „Peperoni“ des Bovender SV, der neben Hochrädern auch Waveboards im Einsatz hatte. Dass aber nicht immer Perfektion Begeisterung auslösen muss, bewies „so fresh“ vom TuS Sande. Die fünf erwachsenen Frauen und Männer hatten und machten Spaß in Turnanzügen und Feinripp-Unterhemden, präsentierten nach dem Motto „Der Zirkus tanzt“ vollkommen uneitel eine spaßige Show zu Partymusik.

Mit der Gruppe „Skill“ des Tuspo Weende, die ins Land der schönen und schrecklichen Träume entführte schaffte einer von sechs Startern des Nordstadtvereins den Sprung ins Landesfinale. Ihr Beitrag wurde ebenso mit „ausgezeichnet“ bewertet wie der der Rhönradturner „Spinning Wheels“ des ASC 46. Die sechs Turner auf dem Großgerät hatten sich auch den Träumereien verschrieben, boten als Elfen und Trolle eine tolle Show und waren anschließend glücklich über das Weiterkommen. „Wir sind keine Showgruppe, eher Wettkampfturner“, sagte der einzige Mann im Team, Friedemann Albrecht. Nach dem Feuerwerk der Turnkunst hatten sich die Sechs zwischen zwölf und 32 Jahren ein Vierteljahr lang vorbereitet. Nun müssen sie am 4. Juli den Hänger beladen und ihre großen Sportgeräte in Richtung Oldenburg transportieren.

Von Kathrin Lienig

Foto: Theodoro da Silva

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
07.12.2016 - 15:59 Uhr

Die Staatsanwaltschaft in Madrid hat Anklage gegen Bayern-Star Xabi Alonso sowie zwei weitere frühere Spieler von Real Madrid wegen mutmaßlicher Steuervergehen erhoben.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt