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Rhönradturner des ASC 46 sind mit dabei

Erlebnis Turnfest Rhönradturner des ASC 46 sind mit dabei

„Die Atmosphäre ist einzigartig. Und sie wird sich in der gesamten Stadt ausbreiten“, sagt Friedemann Albrecht im Ausblick auf das Erlebnis Turnfest in Göttingen. Der Rhönradturner des ASC 46 weiß, wovon er spricht: Schließlich hat er bereits zweimal an Turnfesten teilgenommen.

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Friedemann Albrecht mit dem Rhönrad.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. . In Osnabrück (2012) ebenso wie beim deutschen Turnfest in Mannheim (2013) holte der 21-Jährige die Goldmedaille. In der frauendominierten Sportart Rhönradturnen gehe es Albrecht zufolge vor allem „um Körperspannung, Körpergefühl, aber auch um Kraft“. Schwungvoll, harmonisch und ästhetisch wirkt es, wenn die ASCer auf ihren Geräten trainieren.

Körper und Rasd vereinen

„Im Gegensatz zu festen Turngeräten ist das Rhönrad eines, das sich bewegt. Es geht darum, Körper und Rad zu vereinen“, verdeutlicht Trainerin Alexandra Spinhoff. Die 27-Jährige betont: „Wir freuen uns sehr auf das Erlebnisturnfest. Schließlich werden wir auch Göttingen und den ASC repräsentieren.“

Im Rahmen des Sportevents werden die Landesbestenwettkämpfe ausgetragen, wobei es dort um die Qualifikation für den Deutschland-Cup geht. Weiterhin üben die ASCer, deren Abteilung aus etwa 35 Mitgliedern besteht, aktuell eine Choreografie für das „Rendezvous der Besten“ ein. Die Teilnahme an dessen Landesfinale am 25. Juni in der Sparkassenarena ist ein weiteres großes Ziel der ASCer.

„Bei der Show geht es vor allem darum, das Publikum zu beeindrucken. Man hat viel mehr Freiheiten als bei den Wettkämpfen mit ihren starken Richtlininen“, erklärt Albrecht. Dennoch wird auch beim Einüben des Showprogramms auf Feinheiten geachtet. So gibt Spinhoff etwa bei einer artistischen Einlage den Hinweis: „Der Po darf nicht in Richtung Publikum zeigen.“

Stetige Verbesserung

Die Übungsleiterin betont: „Wir haben zwar kein strenges Training - zu locker darf es aber auch nicht sein.“ Für sie sei „das Faszinierende am Rhönradturnen, dass man nie aufhört, sich zu verbessern.“ Diese Aussage wird im Training untermauert: In einem Gemeinschaftsprozess wird die Choreographie immer runder, weil die Turner genau das wollen.

Aber auch im Kleinen ist die Abstimmung der Rhönradturner untereinander notwendig. Schließlich kreiseln mitunter zwei Personen in einem Rad. So entsteht für Außenstehende unweigerlich der Eindruck, dass beim Rhönradturnen noch etwas anderes entscheidend ist: Mut.

Friedemann Albrecht, einziger Mann unter vielen Frauen, freut sich schon darauf, beim Erlebnisturnfest in seiner Heimatstadt „viele Freunde zu sehen, die sonst nicht mit zu den Wettkämpfen kommen“. Seine Vorfreude ist groß: „Ich erwarte ganz viele Leute, die turnbegeistert sind, die freundlich sind und Spaß haben. Das wird man an allen Orten spüren - beispielsweise sogar in den Bussen“, sagt er. th
 

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