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„Richtig was gutzumachen“

Basketball-Bundesliga „Richtig was gutzumachen“

„Unser Auftritt in Bayreuth ging gar nicht. Wir haben richtig was gutzumachen.“ BG-Dreierspezialist Robert Kulawick verspricht gegen Medi Bayreuth eine höchstmotivierte BG Göttingen, die mit einem Sieg die 70:85-Pleite in Bayreuth vergessen machen will. Tipoff: Sonntag, 15 Uhr, S-Arena.

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Möchten sich gern wieder vom eigenen Publikum feiern lassen: Robert Kulawick und seine BG Göttingen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Dass Kulawick erneut eine Gala wie beim 96:63-Kantersieg am Mittwoch in Crailsheim gelingt, dürfe man aber nicht erwarten. Mit vier Dreiern in Serie binnen 100 Sekunden warf sich der am 1. Februar 30 Jahre alt gewordene Shooting Guard  ins Rampenlicht. „Das habe ich noch nie geschafft. Auch meine sechs Dreier im Spiel sind mein neuer BBL-Bestwert. Das war ein tolles Spiel für mich, noch wichtiger war aber, dass wir es auch gewonnen haben“, betont der gebürtige Berliner.

Gegen Bayreuth gelte es nun, einen weiteren Sieg folgen zu lassen, um eventuell ein kleines Polster auf die Abstiegsränge bilden zu können. „Möglich ist das allemal. Bayreuth steckt mit uns da unten mit drin. Die haben viele Höhen und Tiefen, sind besonders auswärts recht anfällig“, sagt Kulawick. Dabei will er nicht missverstanden werden: „Im Vorbeigehen gewinnen wir in der Liga kein Spiel. Bei uns läuft noch sehr viel über die Einstellung. Nur wenn wir als Team hundert Prozent bringen, dann sind wir in der Lage, in solchen Partien etwas mitzunehmen. Wir wollen unseren Trend fortsetzen.“

Bei Bayreuth warnt Kulawick besonders vor Aufbauspieler Jake Odum und Flügel John Flowers: „Die können richtig heißlaufen, da müssen wir kräftig gegenhalten und uns gegenseitig helfen.“ Mit Basti Doreth, Steve Wachalski und Andreas Seifert stünden zudem richtig starke Deutsche mit viel Spielzeit auf dem Parkett.

Nachverpflichtung Seifert wechselte vom FC Bayern München und kam im Hinspiel ebenso wenig zum Einsatz wie der wiedergenesene Travis Leslie. Die Partie am 30. Dezember stellte einen Tiefpunkt dar. BG-Headcoach Johan Roijakkers vermisste bei vielen seiner US-Amerikanern die Einstellung und verbannte sie ab dem dritten Viertel auf die Bank.

Dass die Veilchen am Sonntag ihr drittes Spiel in acht Tagen bestreiten, sieht Bayreuths Coach Michael „Mike“ Koch als potenziellen Vorteil für sein Team: „Dieser Rhythmus ist weder für Göttingen noch für uns normal. So etwas kann ein Team, das international spielt, leichter verkraften. Ein Spieler wie beispielsweise Khalid El-Amin könnte etwas müde sein – das könnte für uns zum Vorteil werden.

Wir werden auf jeden Fall ausgeruhter in die Partie gehen.“ Gegen Kämpfertyp Ian Hummer müsse sein Team gut dagegen halten. „Wir dürfen ihn nicht seine Rebounds holen und zu einfachen Punkten kommen lassen. Er muss, genau wie das gesamte Göttinger Team, beackert werden”, betont Koch.

Nach dem Spiel können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

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