Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Zweiter Auftritt in Braga

Rope Skipperinnen des TV Roringen Zweiter Auftritt in Braga

Das internationale Geschäft kennen die Rope Skipperinnen des TV Roringen inzwischen ganz gut. Am kommenden Montag macht sich das Team um Trainerin Astrid Reinhardt auf in Richtung Portugal, wo die Europameisterschaften für Teams und Einzelstarter ausgetragen werden.

Voriger Artikel
Jahn-Rumpftruppe gewinnt Test bei HSG Rhumetal
Nächster Artikel
Feriensportfest-Premiere 
mit WM-Startern

Archivbild

Quelle: AIB

Roringen/Braga. Annika und Svenja Reinhardt, Laura Fahrenstück und Pauline Penz werden den TVR im Norden Portugals vertreten. Von Frankfurt aus geht es mit dem Flugzeug nach Porto und von dort aus weiter ins Landesinnere nach Braga, das etwa 55 Kilometer nordöstlich der Küstenstadt Porto liegt. Die 182 000 Einwohner zählende Universitätsstadt ist für die kleine TVR-Delegation keine Unbekannte, im vergangenen Jahr waren die Springerinnen anlässlich des „World Jump Rope“ schon einmal dort. „Das macht vieles einfacher, wir kennen die Örtlichkeiten und werden einen erfahrenen Veranstalter dort vorfinden“, sagt Astrid Reinhardt, die sich mit ihren Sportlerinnen in einem Hotel eingemietet hat. „Wir konnten Pakete buchen. Unser Hotel liegt nur fünf Gehminuten von der Wettkampfhalle entfernt. Das ist ideal“ Auch wenn es Hotelbett statt Luftmatratze in einer Gemeinschafts-Unterkunft gibt, weiß die Trainerin doch: „Das wird kein Erholungsurlaub, eher ein Erlebnisurlaub.“

Nach der Ankunft bleibt Zeit zum Auspacken und einen Stadtrundgang, ehe am nächsten Morgen eine Trainingseinheit ansteht. 50 Minuten bleiben dem Quartett Zeit, sich an die Halle zu gewöhnen. Alles ist penibel getaktet, muss genauestens eingehalten werden. Am Dienstagabend nimmt die Roringer Delegation an der Eröffnungsfeier teil.

Im EM-Teamwettbewerb sind die vier Springerinnen am Donnerstag gefordert, für Svenja Reinhardt steht am Freitag noch eine Einzelkonkurrenz an, dann springt sie „Triple Under“. Hierfür war sie nominiert worden, nachdem sie beim Deutschen Turnfest in Berlin mit 148 Sprüngen (in knapp drei Minuten) niedersächsischen Landesrekord gesprungen war. Bei dieser Disziplin muss das Seil während eines Sprungs gleich dreimal unter den Füßen durchgezogen werden. Wenn man sich beim ersten Versuch verheddert und bis dahin nicht mehr als 29 Sprünge zu Buche stehen hat, erhält man eine zweite Chance. „Bei der WM 2016 wurde es plötzlich still in der Halle, als ein Melsunger Springer mehr als 500 Sprünge erreichte“, erinnert sich Astrid Reinhardt. Die 520 Sprünge bedeuteten Weltrekord.

In den letzten Wochen haben sich die Springerinnen neben Klausuren und praktischen Zahnmedizin-Prüfungen im Studium intensiv auf die EM in Portugal vorbereitet. Dabei konnten sie die Wörthhalle nutzen, weil ihr angestammter Trainingsort, die Grundschulhalle in Herberhausen renoviert wird. „Frau Buth von der GoeSF hilft uns da immer toll weiter“, sagt Astrid Reinhardt.

Während die Trainerin mit Penz und Fahrenstück nach der EM direkt wieder nach Hause reist, geht es für ihre Töchter direkt weiter zum nächsten Ropeskipping-Event nach Bayern. Das Sommercamp des Bayerischen Turnerbundes kennen Annika und Svenja Reinhardt schon lange, sechsmal waren sie in St. Wolfgang östlich von München als Teilnehmerinnen dabei. Dieses Mal gehören die Zwillinge zum „Staff“, sind als Übungsleiterinnen in das „komplett durchgestylte“ Programm eingebunden. „Das ist für sie natürlich etwas Besonderes, etwas Aufregendes.“ Als Teilnehmerinnen reisen vom TV Roringen die Schwestern Kira und Dina Hohendorf dorthin.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen