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Rosdorf-Grone bleibt zu Hause eine Bank

37:26 Rosdorf-Grone bleibt zu Hause eine Bank

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone bleibt zu Hause eine Bank. Das bekam auch Titelverteidiger HSG Nienburg zu spüren. Die Gastgeber gewannen mit 37:26 (17:15) unerwartet deutlich und bleiben damit saisonübergreifend auch im 22. Spiel in Folge vor eigenem Publikum ungeschlagen.

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Quelle: Pförtner

Rosdorf. Nach der unnötigen 29:30 Pleite vor rund einer Woche beim Drittletzten SV Alfeld zeigten die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss über weite Strecken ihr wahres Können. Bis auf die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit. „Bis dahin haben wir sowohl im Angriff als auch in der Deckung einen perfekten Handball gespielt“, unterstrich Teammanager Rainer Mündemann nach einer überraschend klaren 15:6 Führung (20.).

Foto: Pförtner

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„Dann haben wir plötzlich aufgehört Handball zu spielen“, suchte Torjäger Maximilian Zech nach einer Erklärung für den plötzlichen Bruch im Spiel. Knapp neun Minuten gelang der in dieser Phase recht konfusen HG kein Tor. Ein Grund: Nach gut einer Viertelstunde brachte Gast den ehemaligen HG-Schlussmann Christoph Büthe Spiel, der seiner Mannschaft zwischenzeitlich fehlenden Halt gab: „Ich hoffe, dass das so bleibt“, glaubte Büthe zur Pause allerdings vergebens. „Wir sind unsicher geworden. Dafür gab es aber keinen Grund“, ließ Trainer Gernot Weiss verlauten.

 

In der Kabine musste sich die Mannschaft daher ein paar klare Worte anhören: „Geflüstert hat der Trainer nicht“, plauderte der achtfache Torschütze Daniel Menn aus dem Nähkästen. Jedenfalls hatte sich das Team auch aufbauenden Worte ihre Chefcoachs zu Herzen genommen. Plötzlich war die HG wieder hellwach und kaufte mit ihrer aggressiven und offensiven Abwehrformation dem Gegner schnell wieder den Schneid ab. So war Torhüter Julian Krüger einmal mehr bestens aufgelegt und vereitelte unter anderem drei Siebenmeter. Nach dem zwischenzeitlichen Riss lief der Spielplan nach Plan: 4:0 (7.) führte die HG durch jeweils zwei Tore von Maximilian Zech und Hubertus Brandes ehe die HSG den ersten Gegentreffer platzierte. Über 7:2 (11.) und das 60. Saisontor von Zech zum 13:5 (17.)  baute unter anderem Linksaußen Jan-Philipp Nass mit seinen geschickten Kontern auf 15:6 (20.) aus.

 

Die nächsten acht Treffer gingen dann alleine auf das Konto der Gäste, die auf 14:15 (28.) verkürzten und damit der HG recht gefährlich auf den Pelz rückten. Doch recht schnell zogen die Hausherren den Kopf wieder aus der Schlinge – so als wäre nichts gewesen. Torjäger Marlon Krebs markierte seinen 75. Treffer mit dem 21:16 (35.): „Wir hatte nach der Pleite in Alfeld noch etwas gut zu machen und haben uns dafür den Arsch aufgerissen.“ Der agile Kreisläufer Daniel Menn („Wir mussten einfach Reaktion zeigen“) markierte mit dem 22:16 seinen 40. Saisontor, ehe die HG beim 32:21 (49.) völlig souverän elf Treffer vorlegte und den Titelverteidiger schier zur Verzweiflung brachte. Für die HG Rosdorf-Grone klang der erfolgreiche Spieltag mit einer ebenso entspannten wie feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier aus.

 
HG: Krüger –Menn (8), Zech (8/2), Krebs (7), Brandes (5), Avram, Nass (3), Bohnhoff, Bruns, Ruck (je 1), Herthum, Warnecke – Die besten Werfer der HSG Nienburg waren Heller und Hildebrandt je 5)

 

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