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Rosdorf-Grone gewinnt Derby in Northeim

Handball-Oberliga Rosdorf-Grone gewinnt Derby in Northeim

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone hat am Sonntag für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Trainer Gernot Weiss sicherte sich zwei Sekunden vor Ende per Freiwurf durch das 101. Saisontor von Matchwinner Maximilian Zech einen 23:22 (11:11)-Sieg beim Drittliga-Absteiger Northeimer HC.

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Setzt sich in dieser Szene gegen zwei Northeimer durch: Marlon Krebs (l.).

Quelle: Heller

Northeim. Vor mehr als 500 Zuschauern musste sich die HG die Punkte hart erkämpfen. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Seiten haben bis zum Umfallen gefightet, und das hat sich gelohnt“, freute sich Torjäger Marlon Krebs. Cool blieb nicht nur Zech mit dem Tor des Tages: „Es ist egal, wer den entscheidenden Treffer erzielt hat, wichtig ist, dass wir gewonnen haben.“ Was auch der sonst sehr kritische HG-Trainer Weiss gebührend zu würdigen wusste: Was meine Mannschaft gezeigt hat, das war kämpferisch überragend und auch taktisch sehr klug.“

Dabei hatte die HG Rosdorf-Grone jeweils den Beginn der beiden Spielhälften verschlafen. 6:2 (13.) führten die Hausherren in einer anfangs hüben wie drüben überhart geführten Partie, ehe Rosdorf-Grone mit zunehmender Spielzeit zurück ins Spiel fand und Krebs per Siebenmeter zum 6:6 (19.) den ersten Ausgleich sowie Mathis Ruck per Konter zum 7:6 (20.) die erste Führung herauswarf. Doch Northeim ließ nicht locker.

Von einer „reinen Abwehrschlacht“ sprach der erneut starke Schlussmann Julian Krüger, der seine Vorderleute dank seiner Paraden im Spiel hielt. Onno Döscher, der ehemalige Torhüter der HG und jetzt in Diensten des Verbandsligisten HSG Rhumetal, erlebte als Zuschauer „kein schönes Spiel aber einen geilen Kampf“. Dort fiel Rosdorf-Grone im zweiten Durchgang bis auf 13:16 (42.) zurück, kam aber wieder. „Wir haben nie aufgegeben und nach hinten ein bisschen mehr Kraft gehabt“, sagte Spielmacher Hubertus Brandes, der mit seinem 18:17 (47.) wieder für eine Führung sorgte.

Bis zum Abpfiff lag mal der NHC, dann wieder die HG in Front. Schade nur, die Schiedsrichter Schmidt /Knop (Wittingen) in einem solch hart geführten Derby die nötige Souveränität vermissen ließen. Manche unnötigen „Ringkämpfe“ wären auf beiden Seiten zu vermeiden gewesen. Geknickt war in jedem Fall Northeims Trainer Carsten Barnkothe, nachdem das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Titel und damit die Rückkehr in die 3. Liga erloschen ist: „Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen. Wir waren bis zum Ende kämpferisch da. In der zweiten Halbzeit haben sich einige Spieler verletzt und wir sind das letztendlich auf dem Zahn gekrochen.“

Von Ferdinand Jacksch

HG: Krüger - Krebs (8/3), Brandes, Frölich, Ruck, Zech (je 3), Avram, Bruns, Nass (je 1), Bohnhoff, Menn, Warnecke

Beste NHC-Werfer: Falkenhain (5/2), Gerstmann, Seekamp (je 4)

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