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Rosdorf-Grone seit 25 Heimspielen unbesiegt

Handball-Oberliga Rosdorf-Grone seit 25 Heimspielen unbesiegt

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone hat die HSG Schaumburg Nord unerwartet deutlich geschlagen. Mit dem it 42:30 (20:16)-Triumph hat Co-Trainer Lennart Pietsch den ersten Teil seiner „Feiertage“ hinter sich. Die HG ist mit dem erneuten Erfolg zu Hause seit 25 Spielen in Folge ungeschlagen.

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Trotz zwölf Toren Vorsprung kritisiert HG-Trainer Gernot Weiss seine Spieler um Hubertus Brandes (l.) scharf.

Quelle: Swen Pförtner

Rosdorf. „Das ist nicht nur ein kleines Jubiläum, sondern für mich auch so etwas wie ein vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk“, freute sich Pietsch, der am kommenden Donnerstag 26 Jahre alt wird: „Wenn wir am Sonntag beim Zweiten Northeimer HC (der das Spitzenspiel beim VfL Hameln 35:31 gewann) punkten, wäre das für mich die Krone.“

Cheftrainer Gernot Weiss grantelte hingegen kräftig: „Wenn wir so spielen wie gegen Schaumburg Nord, dann haben wir keine Chance in Northeim.“ Auch im Weiteren ließ er trotz des Sieges kein gutes Haar an seiner Mannschaft. „Das ist unter aller Sau. Ich bin total enttäuscht“, schimpfte er wie ein Rohrspatz, was überzogen war. Schließlich hatte sein Team trotz zwischenzeitlicher Deckungsschwächen bei 30 Gegentreffern mit zwölf Toren Differenz souverän gewonnen. Der in bester Wurflaune befindliche Maximilian Zech erzielte mit dem 14:7 per Siebenmeter das 500. Saisontor der HG (17.). Der Rumäne Vlad Avram, der neunmal traf, zeigte sein mit Abstand bestes Spiel, und Siebenmetertöter Julian Krüger erwies sich einmal mehr als ruhender Pol, auch wenn ihn seine Vorderleute zwischenzeitlich im Stich ließen.

„Wir haben 20 Minuten überragend gespielt. Dann waren wir wohl zu sicher und haben in der offensiven Abwehr die Aggressivität vermissen lassen“, resümierte Linksaußen Jan Philip Nass. 18:10 hatte die HG souverän geführt (22.), sich in der Folge aber beinahe aus der Bahn werfen lassen (22:20/36.). „Da haben wir auf einmal den Faden verloren“, meinte Sebastian Bruns, der mit der Schlusssirene per Siebenmeter für den versöhnlichen Abschluss besorgte. Schließlich hatte die HG nach dem kurzzeitigen Tief ihre besseren Tugend wieder abgerufen und zog auf 31:23 (46.) davon. Am Ende empfand Trainer Weiss trotz harscher Kritik an der Spielweise „ein tolles Gefühl“ für 25 ungeschlagene Heimspiele in Folge.

HG: Krüger, Ziegler - Avram (9), Zech (8/2), Menn (7), Nass (4), Frölich (3), Bohnhoff, Krebs, Osei-Bonsu, Ruck (je 2), Warnecke (1), Brandes, Bruns (je 1/1).

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