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Rosdorf-Grone und Grupe-Schule kooperieren

Tag des Mädchenhandballs Rosdorf-Grone und Grupe-Schule kooperieren

Lärmempfindlich darf keiner sein, der den Tag des Mädchenhandballs begleitet. 140 Grundschülerinnen der Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf tobten sich am Dienstag unter Anleitung der Verantwortlichen der HG Rosdorf-Grone in der Sporthalle am Siedlungsweg dreieinhalb Stunden lang richtig aus.

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Turbulent ging es am Tag des Mädchenhandballs von der ersten bis zur letzten Minute zu.

Quelle: Harald Wenzel

Rosdorf. Die Kooperation zwischen der HG und der Schule klappt ausgezeichnet, wie Jugendkoordinator Jan Bergolte und Sportlehrer Friethjof Knobbe übereinstimmend feststellen. „Ich bin von Haus aus eigentlich Basketballer, aber die Rosdorfer leisten wirklich eine tolle Arbeit“, berichtete Knobbe.

Es ist gar nicht so einfach, bei dem Gewusel in der Halle den Überblick zu behalten. Aber die Helfer, überwiegend Jugendliche der HG Rosdorf-Grone, die dafür einen Tag schulfrei bekommen, haben alles gut im Griff. Zuerst wird in Turnierform gespielt, nach Klassen getrennt. Dabei geht es nicht um den Sieg, obwohl die jungen Damen nach jedem Tor die Arme jubelnd in die Höhe reißen. „Viel wichtiger ist es uns, das Gemeinschaftsgefüge zu stärken. Dass die Kinder ein gutes soziales Verhalten untereinander zeigen“, meinte Knobbe.

Bestrebungen, einen gemeinsamen Tag mit Mädchen und Jungen zu veranstalten, existieren nicht. Dafür gibt es nämlich Gründe, die dagegen sprechen. „Die Mädchen untereinander können sich besser entfalten, als wenn deutlich stärkere Jungs darunter sind. In dieser Form werden sie nicht so unter Druck gesetzt. Und die Jungs wiederum zeigen eine größere Dynamik, wenn sie unter sich sind“, erläuterte Bergolte.

Überhaupt machen die Rosdorfer schon mehr, als es der Handball-Verband-Niedersachsen (HVN) vorsieht. Angedacht ist immer im Wechsel ein Tag des Handballs für Mädchen und Jungen. „Wir möchten aber in jedem Jahr beiden die Möglichkeit geben teilzunehmen“, verdeutlichte der engagierte Jugend-Koordinator.

Nach einem solchen Tag steigt die Trainingsbeteiligung in den Nachwuchsklassen meist sprunghaft an. Nicht alle bleiben dabei. „Es geht uns ja nicht nur darum, neue Mitglieder zu bekommen“, verdeutlichte Bergolte. Dass es nach dem Gewinn der Handball-EM tatsächlich einen Zulauf geben wird, da sind sich die beiden keineswegs sicher. Das Interesse ist auf jeden Fall da, denn die Nachwuchshandballerinnen haben das Finale fast alle gesehen.vw

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