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Rosdorf-Trainer Weiss sieht andere Teams als Favoriten

Handball-Oberliga Rosdorf-Trainer Weiss sieht andere Teams als Favoriten

Gernot Weiss geht in seine zweite Saison beim Handball-Oberligisten HG Rosdorf-Grone. Der Chefcoach spricht vor dem Saisonstart am Sonnabend über Ziele, Favoriten und den rumänischen Neuzugang. 

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Gernot Weiss

Quelle: Archiv

An die Verpflichtung eines Ausländers sind gewöhnlich höhere Erwartungen gebunden. Darf man dies auch auf den rumänischen Neuzugang Vlad Avram übersetzen?

Weiss: Ich habe nicht mehr erwartet. Da ich selbst aus Rumänien komme, weiß ich genau  wie es ist,  wenn man ein Land wechselt. Ich bin sehr zufrieden mit Vlad. Er ist nicht hergekommen, wie ein Costa oder Vidal als der Superstar zu Bayern München. Er ist gekommen, weil er hier arbeitet und Handball spielt. Er ist ein Teil dieser Mannschaft und bringt soviel er kann. Er ist aber nicht der Mann, der das Niveau der Mannschaft nach oben bringt.  

 

Sie sind ein sehr ehrgeiziger und kritischer Trainer, der jedes Spiel gewinnen will, auch wenn die HG Rosdorf-Grone so routinierte Leute wie Konstantin König, Aaron Frölich oder Gerrit Kupzog verloren hat. Wenn das Ziel des Gewinnen-Wollens nicht so wäre, seien Sie der falsche Mann am Platz?

Ich will so schnell wie möglich die nötigen Punkte einfahren, um die Klasse zu halten. Wenn es besser kommt, nehmen wir das natürlich gern mit. Es ist aber für unsere Verhältnisse nicht realistisch, dass wir oben mitspielen können. Vereine wie der Drittliga-Absteiger Northeimer HC, Aufsteiger MTV  Braunschweig, Titelverteidiger HSG Nienburg oder MTV Vorsfelde mit viel mehr Geld werden mit Sicherheit auch den deutlich besseren Kader haben.

 

Also sind Sie nicht enttäuscht, wenn die Mannschaft mit dem neuen Kader nicht den vierten Rang der vergangenen Saison wiederholen würde?

Wenn die Mannschaft alles gibt und wir steigen dennoch ab, dann bin ich zufrieden. Und wenn sie alles gibt, dann bin ich davon überzeugt, dass wir nicht absteigen. Ich kann dem Verein keinen Vorwurf machen. Die HG Rosdorf-Grone hat im Rahmen der Möglichkeiten viele gute Spieler geholt. Und wir müssen jetzt das Beste daraus machen. Die Einstellung ist entscheidend. Und wenn wir hundert Prozent geben, also das Maximum, und gegen stärkere Gegner verlieren, dann ist das normal. Realistisch ist ein guter Mittelfeldplatz.

 

Sie fühlen sich berufen, den Vorstand in Sachen Neuverpflichtungen ein Lob auszusprechen?

In der Tat. Nach den bekannten Abgängen hat die HG die Situation mit der Verpflichtung der neuen Spieler gut gelöst.  Es war beispielsweise nicht einfach, den Oberliga-Torschützenkönig Maximilian Zech aus Alfed zur HG zu holen oder Torjäger  Clemens Warnecke zu gewinnen. Die HG hat sich bewegt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten vieles getan.

 

Interview: Ferdinand Jacksch

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