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SV Breitenberg stellt sich neu auf

Fußball-Bezirksliga SV Breitenberg stellt sich neu auf

Sechs Partien noch, dann ist die Fußball-Bezirksliga-Zeit des SV Germania Breitenberg (vorerst) vorbei. Die Germania hatte sich viel vorgenommen, doch geklappt hat beim Schlusslicht nur wenig. Die Gründe für die bisher magere Acht-Punkte-Bilanz sind vielschichtig.

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Zum Verzweifeln: Die Bezirksliga-Bilanz des SV Germania Breitenberg lässt nicht nur Niklas Nolte die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Foto: Schneemann

Quelle: Helge Schneemann

Breitenberg. Nach der Rettung in letzter Sekunde und der Verpflichtung von Alexander Hafner von Oberligist SVG herrschte bei der Germania, die nach 15 Jahren-Landesliga-Zugehörigkeit in der Saison 2010/11 noch Bezirksliga-Vizemeister war, Aufbruchstimmung.

Nicht mehr auf die Beine gekommen

„Die Vorbereitung war ja auch super mit guten Ergebnissen“, sagte der 1. Vorsitzende Bernd Deppe. Die Schienbeinfraktur von Bastian Vogt im Pokalspiel gegen Sparta schockte jedoch Verein und Mannschaft vor dem Meisterschaftsstart. Auf die Beine kam die Germania anschließend nicht mehr wirklich.

Verletzungsbedingte Ausfälle und Formkrisen von Leistungsträgern konnte der kleine 15-Mann-Kader nicht kompensieren. „Die jungen Spieler haben sich bemüht, aber die Bezirksliga ist für einige einfach noch etwas zu viel“, sagt Deppe. Spielertrainer Timo Friedrichs versuchte dem Team, im Mittelfeld Stabilität zu geben, fehlte dadurch aber oft hinten. 77 Gegentore nach 24 Spielen sind mit Abstand die meisten der Liga. „Ich habe es nicht geschafft, dass die Mannschaft ihre Qualität entfaltet“, gibt sich Friedrichs selbstkritisch.

Statistik

Breitenberg. Sieben Gegentreffer gegen Tabellenführer FC Grone und kein eigenes Tor – die jüngste Pleite am Rehbach steht symbolisch für die Schwächen der Breitenberger in dieser Saison. Die Germania hat den harmlosesten Angriff (24 Tore) und die löchrigste Abwehr der Liga (77 Gegentreffer). Erst ein Sieg gelang den Eichsfeldern in 24 Spielen – der Vorletzte 1. FC Freiheit konnte sich bereits sechsmal über drei Punkte freuen.

Desaströs ist auch die Heimbilanz. Der Breitenberg, einst von den Gegnern gefüchtet, ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Elf Auftritte auf eigenem Platz, null Siege – so ist der Abstieg vorprogrammiert. Auch in der Auswärtstabelle stehen die Germanen an letzter Stelle.

Vorne fehlt es an Klasse und Effezienz. Der dauerverletzte Marvin Krukenberg, der schon seit Monaten ausfällt, führt immer noch die interne Torschützenliste mit fünf Treffern an. Wenigstens in der Fairnesstabelle belegt das Team um Spielertrainer Timo Friedrichs einen Spitzenplatz. Mit 41 Gelben Karten – den wenigsten aller Teams – und ohne gelb-rote Karte rangieren die Breitenberger in dieser Wertung auf Rang drei. cro

Friedrichs verlässt die Germania Richtung Nörten-Hardenberg, Alexander Hafner und Alexander Bindseil zieht es zum VfB Sattenhausen, wie es mit den Abwehrspielern Benedikt Simmert und Jens Pleimling weitergehen wird, ist offen. In Sachen neuer Trainer hofft Deppe, Mitte der Woche Vollzug melden zu können.

Zwei, drei Neuzugänge

„Er soll die junge Mannschaft motivieren können und Verbundenheit zum Verein zeigen“, unterstreicht der Germania-Vorsitzende. Allzu groß wird der Breitenberger Kader auch in der Kreisliga nicht sein. Auf „zwei, drei Neuzugänge“ hofft Deppe, wünscht sich neben einem zweiten Torwart vor allem einen Defensivstrategen sowie „einen Knipser“. Mit einem „starken Offensivspieler“, stehe man bereits in Kontakt, verrät Deppe.

Dass Breitenberg in der Kreisliga als Bezirksligaabsteiger nicht automatisch ganz oben mitmischen wird, ist Deppe durchaus bewusst. Das Ziel „Wiederaufstieg“ ruft der Vorsitzende nicht aus, um den Druck auf die junge neue Mannschaft, die um Ramon Busch und Angelo Deppe aufgebaut werden soll, nicht schon im Vorfeld zu groß werden zu lassen. Ein Platz in der Spitzengruppe, um sich im kommenden Jahr für die eingleisige Kreisliga zu qualifizieren, soll es aber schon werden.

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Von Redakteur Christian Roeben

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