Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
SV Göttingen bekommt Kunstrasenplatz

Pläne für Fußballplatz SV Göttingen bekommt Kunstrasenplatz

Wenn das Kunstrasenfeld bei der SVG am Sandweg, das im nächsten Jahr gebaut werden soll, nicht zu einer wesentlichen Entlastung der bisherigen Fußballplätze in Göttingen führt, wird der Bau eines weiteren Platzes am Kiessee ins Auge gefasst. Darauf haben sich die Mitglieder des Sportausschusses geeinigt.

Voriger Artikel
HG Göttingen will TV Eiche Dingelbe fällen
Nächster Artikel
HC Göttingen startet in die Hallensaison

SV Göttingen bekommt Kunstrasenplatz

Quelle: dpa

Göttingen. Vorsorglich soll aber der bestehende Pachtvertrag mit einem Landwirt zum nächstmöglichen Termin gekündigt werden. Ein neues Fußballfeld neben dem Baseballplatz war auf Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt ins Spiel gebracht worden.

„2015 werden wir erste Erfahrungswerte haben, ob sich durch den Kunstrasenplatz die Situation in der Südstadt verbessert hat“, erläuterte Christian Henze von der SPD. „Schade, dass es nicht schneller geht, immerhin ist der Bedarf jetzt da.“

Angesichts der „Sachzwänge“ – der nächstmöglichen Kündigung des Pachtvertrages erst zum Herbst des nächsten Jahres – könne momentan jedoch „eh nichts ausgerichtet werden. Aber wir bleiben am Ball“, sagte Henze.

2016 können wir uns entscheiden

Der neue Kunstrasenplatz am Sandweg werde „25 bis 30 Stunden Trainingszeit pro Woche“ bieten, mit der man „fast 15 Mannschaft abbilden kann“, verdeutlichte Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), die die städtischen Plätze betreibt. „Das ist ein richtiges Wort.“

Wenn das Platzproblem angesichts vieler Juniorenteams in der Südstadt danach immer noch „virulent“ sei, könnten die Pläne für ein weiteres Feld am Kiessee konkretisiert werden. „2015 wird es eine Tendenz geben, 2016 können wir uns dann entscheiden.“

Der GoeSF-Chef vermutet, dass der Kunstrasenplatz bei der SVG „richtig helfen“ werde, insbesondere die Trainingssituation zu entspannen. Eine sogenannte Schnellabfrage der GoeSF bei den Klubs 1. SC 05, RSV 05, SC Hainberg, SVG, Sparta und SCW habe ergeben, dass bei ihnen 2400 Jugendliche in 123 Mannschaften spielen.

Dazu kämen 35 Erwachsenen-Teams. „Das ist ein ordentliches Brett“, sagte Frey. Insbesondere bei SVG, SC Hainberg und RSV 05 gibt es nach Tageblatt-Informationen einen großen Bedarf.

Von Eduard Warda

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 18:11 Uhr

Darmstadt 98 hat nach nur 13 Spielen in der neuen Saison Trainer Norbert Meier gefeuert. Angesichts der Rahmenbedingungen ist seine Arbeit eher als Erfolg zu werten, meint Sportbuzzer-Autor Sebastian Harfst.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt