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SV Göttingen erhält Kunstrasenplatz

Hartplatz soll für eine halbe Million Euro umgebaut werden SV Göttingen erhält Kunstrasenplatz

Vorausgesetzt der Rat der Stadt Göttingen genehmigt im Dezember den entsprechenden Teilhaushalt, entsteht im nächsten Jahr auf dem SVG-Areal am Sandweg ein Kunstrasenplatz. Umgebaut wird dafür der Hartplatz, der kaum noch bespielbar ist.

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Der SVG-Hartplatz weicht bald einem Kunstrasenfeld.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Verwaltung empfiehlt, für die Maßnahme 450 000 Euro in den Haushalt einzustellen, dazu kommt eine finanzielle Beteiligung der SVG. Das wurde auf der Sitzung des Sportausschusses der Stadt bei der ersten Lesung des Papiers öffentlich.

Der Hartplatz, der im Gegensatz zum A-Platz der SVG in städtischer Hand ist, sei nicht mehr zu verwenden, erläuterte Alexander Frey, Geschäftsführer der städtischen Tochter Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). „Der Schiedsrichter pfeift Spiele regelmäßig nicht mehr an“, berichtete Frey. „An dieser Stelle geht es nicht weiter.“

Man sei froh, dass sich die Stadt trotz ihrer schlechten Haushaltslage in dieser Größenordnung einbringt und die SVG sich beteiligt. Der Bau des Kunstrasenplatzes sei das „Highlight“ des Investitionshaushaltes Sport 2015, so Frey. Der Platz komme auch anderen Vereinen zugute – durch das zusätzliche Angebotwürden Trainingsflächen im Jahnsportpark frei werden.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) sagte in Bezug auf den Teilhaushalt an die Ausschussmitglieder gewandt: „Ich gehe davon aus, dass sie dieses wunderbare Angebot der Verwaltung mittragen“ – das Zahlenwerk nannte er einen „Kraftakt“. Die Summe der Investitionen beläuft sich laut Ansatz auf knapp 1,3 Millionen Euro – neben dem Kunstrasenplatz gehen unter anderem 315 000 Euro in die Sanierung der Sporthalle der Jahnschule (jetzt „Kleiner Felix“).

Jahn-Sporthalle und der Sandweg haben eindeutig Priorität

Vor allem dessen Sanitärbereich sei nicht mehr zumutbar, unterstrich Frey. Bis 2017 sind für die Sanierung 800 000 Euro vorgesehen. 2015 werden außerdem für 200 000 Euro Böden mehrerer Sporthallen renoviert und für 145 000 Euro die Laufbahn der Bezirkssportanlage Maschpark – dessen Umkleidekabinen 2018 in Angriff genommen werden.

„Die Jahn-Sporthalle und der Sandweg haben eindeutig Priorität“, sagte Meyer. Man habe sich „mächtig ins Zeug gelegt“ und den „Segen der Kämmerei“ erhalten. Frey nannte die Maßnahmen „nicht nur wichtig, sondern auch dringend“. Christian Henze (SPD) sprach von „notwendigen Maßnahmen“, schließlich erlaube man sich keinen Luxus.

„Es gibt ja bei der SVG keine goldenen Eckfahnen.“ Thomas Häntsch (CDU) sprach von einem „Füllhorn an Wohltaten“, zu dem man gern einen Beitrag leisten wolle.

Der Ausschussvorsitzende Fritz Güntzler (CDU) dankte der Verwaltung für eine „großartige Leistung“. Fragen zum Haushalt wurden auf die zweite Lesung vertagt. Im Namen der „Fußballer der Südstadt“ bedankte sich für die SVG der stellvertretende Vorsitzende Karl Würzberg. An die Politik richtete er die Bitte, das Kunstrasen-Projekt „auf den Weg zu bringen“.

Von Eduard Warda

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