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SVG Göttingen unterliegt dem Heeslinger SC

Fußball-Oberliga SVG Göttingen unterliegt dem Heeslinger SC

Für den Fußball-Oberligisten SVG Göttingen hat es erneut nicht zum Sieg gereicht: Gegen den Tabellensiebten Heeslinger SC mussten die Schwarz-Weißen eine etwas unglückliche 1:2(0:1)-Niederlage einstecken. Die Elf von Trainer Knut Nolte, die nach wie vor Dritter ist, kassierte beide Treffer nach Standardsituationen.

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Jan-Niklas Linde vom Heeslinger SC und Nico Finkevon der SVG im Duell.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Manchmal muss man auch dreckig gewinnen“, sagte nach dem Schlusspfiff der Co-Trainer der Gäste, Dominique Schneider, dessen Team zum vierten Mal in Folge den Platz als Sieger verließ. Er befand: „Die SVG hatte heute mehr vom Spiel.“

Rückstand nach nur drei Minuten

Die Zuschauer am Sandweg trauten ihren Augen kaum, als die SVG nach nur drei Minuten in Rückstand geriet: Nach einem Eckstoß von rechts köpfte Fabian Völkner das Leder völlig freistehend aus etwa fünf Metern in die Maschen. Ob SVG-Torwart Maximilian Nagels, der auf der Linie klebte, hätte herauskommen sollen? „Ich finde nicht“, sagte SVG-Abteilunsgleiter Thorsten Tunkel, und verwies im selben Atemzug auf die Verteidiger, die ihrer Deckungsaufgabe nur halbherzig nachgingen.

Aktuell bekomme man „die volle Breitseite des Oberligafußballs zu spüren“, sagte Tunkel. In der Folge mühten sich die Platzherren, ins Spiel zu finden. Das gelang allerdings so richtig erst in der zweiten Hälfte.

Eine knappe Viertelstunde nach Wiederanpfiff glückte durch Florian Evers der Ausgleich: Eine Flanke von Martin Wiederhold von der rechten Seite sprang einem Heeslinger Abwehrspieler gegen das Schienbein - und der SVGer netzte unten links ein (58.).

In der Folge wurden die Zuschauer mitgerissen, weil die SVG jene Einsatzbereitschaft und Passschnelligkeit zeigte, die sie in der ersten Hälfte hatte vemissen lassen. In dieser Phase folgte auch die schönste Kombination des Tages, die in einem Zuspiel des eingewechselten Ali Ismail auf Yannik Freyberg gipfelte. Dessen Abschluss konnte Gäste-Keeper Jannis Trapp jedoch gerade noch ins Aus lenken.

Letzte Chance nicht belohnt

Über die 90 Minuten fanden auf holprigem Platz die SVG-Pässe in die Schnittstelle nur selten ihr Ziel. Und so hatten das bessere Ende sogar noch die Gäste für sich - und zwar dank eines kuriosen Treffers: Einen flachen Freistoß aus 25 Metern kann SVG-Torwart Nagels nur klatschen lassen, und der zweite Versuch des Heeslinger SC geht an den linken Pfosten. Den zurückkullernden Ball schiebt schließlich Nico Finke aus wenigen Metern über die Linie (70.). Für Tunkel stark abseitsverdächtig, war dies nicht nur der letzte Treffer des Tages, sondern auch die letzte Chance für die Gäste. Die Schlussoffensive der SVG wurde nicht belohnt.

Unzufrieden waren viele Zuschauer wegen der ersten Hälfte. Nicht nur wegen der Leistung ihrer SVG in diesem Abschnitt, sondern vor allem wegen jener des Schiedsrichters. Er hätte sowohl bei einem Tackling gegen Freyberg (15.) als auch bei einem Heeslinger Handspiel im Strafraum (80.) pfeifen dürfen.

Tore: 0:1 Völkner (3.), 1:1 Evers (58.), 1:2 Finke (70.).

SVG: Nagels - Mackes, Gehrke, Brandt, Linde - Alexander, Galante (59. Ismail), Burkhardt (46. Wiederhold) - Evers, Vicuna - Freyberg.

Von Timo Holloway

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