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SVG enttäuscht beim 0:0 gegen Braunschweig

Fußball-Landesliga SVG enttäuscht beim 0:0 gegen Braunschweig

Die Landesliga-Fußballer der SVG 07 haben im Spiel gegen BSC Acosta Braunschweig zwei Punkte liegenlassen. Die hitzige und teilweise überhart geführte Begegnung endete torlos.

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Kein Schussglück: SVG-Stürmer Nicola Grimaldi (links) im Zweikampf mit dem Braunschweiger Alexander Pieper.

Quelle: Pförtner

Bereits Mitte der zweiten Halbzeit standen beide Mannschaften nur noch mit je zehn Spielern auf dem Feld.

Braunschweig agierte anfangs druckvoll und kombinationssicher, die SVG fand noch nicht in die Partie. Ruhe ins Spiel zu bringen, gelang den Gastgebern überhaupt nicht, Ballverluste und Abspielfehler bestimmten das Geschehen auf dem Platz. Die Angriffe der SVG resultierten entweder in Fehlpässen oder Abseitsstellungen der Stürmer.

Vom aggressiven Zweikampfverhalten der SVG war vor allem in Halbzeit eins wenig zu spüren, und auch das sonst gute Kurzpassspiel funktionierte nicht. Acosta hingegen störte früh die Aufbaubemühungen des Gegners, versäumte es jedoch, gefährlich vor dem SVG-Gehäuse aufzutauchen.

Wie aus dem Nichts entstand die erste Chance für 07, doch Florian Evers kam nach steilem Anspiel von Nicola Grimaldi einen Schritt zu spät. Danach wurde der Ball meist einfach konzeptlos lang und hoch nach vorn geschlagen, ohne das etwas Brauchbares dabei heraussprang. So mussten die knapp 150 Zuschauer bis zur 45. Minute auf den ersten Torschuss der Partie warten, doch Grimaldi scheiterte am glänzend parierenden Braunschweiger Keeper.
Für weitere Ernüchterung auf dem Platz und den Rängen sorgten die Unparteiischen, die zahlreiche Fehlentscheidungen trafen und das Spiel zu keinem Zeitpunkt im Griff hatten. So übersahen sie in der 55. Minute eine klare Tätlichkeit von BSC-Spieler Pieper und zogen sich kurz darauf endgültig den Unmut der Göttinger zu: Jan Lehrke klärte den Ball im Moment eines Foulpfiffs ins Seitenaus und traf dabei den Gefoulten mit dem Spielgerät unglücklich am Kopf. Der BSC-Spieler stürmte nun auf Lehrke zu und schubste ihn zu Boden – für die Aktion sahen zum Entsetzen der SVG-Anhänger beide die rote Karte (61.).

Nach kurzer Fassungslosigkeit auf Seiten der Gastgeber zeigten die Schwarz-Weißen endlich die erhoffte Trotzreaktion, setzten auf ihre Stärken und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. Grimaldi hatte gleich zweimal den Führungstreffer auf dem Fuß, konnte seine Chancen jedoch nicht in Zählbares ummünzen.

Die SVG bestimmte das Geschehen jetzt komplett, schaffte es jedoch nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Mitten in der Phase, in der die Gastgeber auf das Siegtor drängten, bot sich plötzlich Acosta die Chance, die Partie zu gewinnen. Doch Bitow rettete nach einem katastrophalen Fehlpass der 07-Abwehr in höchster Not. Bezeichnend für die schwache Leistung der Schiedsrichter war die letzte Aktion des Spiels: Vor der Ausführung eines Freistoßes 20 Meter vor dem Braunschweiger Tor wurde abgepfiffen.

Dementsprechend bedient war SVG-Coach Carsten Lakies: „Die rote Karte gegen Lehrke war ein Witz. Jeder hat mal einen schlechten Tag, heute hatte ihn leider der Schiedsrichter“, so der sichtlich angefressene Trainer. „Besonders die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen und unnötig lange Bälle gespielt. Das ist nicht unser Spiel. Wir hätten aufgrund der zweiten Hälfte den Sieg verdient gehabt, haben es nur versäumt, ein Tor zu machen. Nun müssen wir nächste Woche drei Punkte holen.“

Von Tobias Christ

SVG: Bitow – Burkhardt, Gerdes, Käschel, Alexander – Lehrke, Illner, Coskun – Evers, Grimaldi, Kaplan (26. Bilbeber).

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