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SVG genügt eine gute Halbzeit

Fußball-Landesliga SVG genügt eine gute Halbzeit

Auch der zweite Punktspiel-Auftritt des Fußball-Landesligisten SVG im Jahr 2011 endete mit einem deutlichen Heimerfolg: Die Schwarz-Weißen besiegten gestern vor rund 150 Zuschauern im Stadion am Sandweg im Südniedersachsen-Derby die SVG Einbeck mit 4:0 (1:0). In der ersten Hälfte konnte sich der Gastgeber nach einer schwachen Vorstellung allerdings bei Torwart Florian Bitow bedanken, dass er nicht zurücklag.

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Langes Bein: Der Einbecker Marc-André Strzalla (unten) rutscht dem SVGer Gerbi Kaplan in die Beine.

Quelle: Theodoro da Silva

Die SVG hatte von Beginn an mehr vom Spiel, verstand es allerdings über weite Strecken des ersten Durchgangs nicht, für Gefahr vor dem Einbecker Tor zu sorgen. Erst ein Freistoß von Gerbi Kaplan aus halblinker Position an die Latte ließ es nach einer knappen halben Stunde im Stadion etwas lauter werden. Doch postwendend folgte einer von mehreren krassen Abwehrschnitzern der Schwarz-Weißen vor der Pause. In einer Koproduktion zweier ehemaliger 05er setzte Dustin Reinecke Einbecks Neuverpflichtung Falk von der Crone in Szene, doch Bitow parierte hervorragend.

Ansonsten sahen die Zuschauer im Gegensatz zum Wolfsburg-Spiel vor Wochenfrist, bei dem es bereits zur Halbzeit 5:2 gestanden hatte, in der ersten Hälfte viel Leerlauf. Einbeck machte mit viel Aufwand die Räume eng, Göttingen ließ den öffnenden Pass vermissen. So war es Florian Evers vorbehalten, nach Ablage des fleißigen Nicola Grimaldi, der auf tiefem Boden viel Laufarbeit verrichtete, mit dem Halbzeitpfiff für das glückliche 1:0 zu sorgen (45.). Außer Grimaldi wussten bis dahin nur noch Linksverteidiger Micha Alexander und mit Abstrichen Kaplan zu gefallen.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff machte Grimaldi nach der schönsten Kombination des Spiels über Kaplan und René Illner mit dem 2:0 fast alles klar (47.), denn von Einbeck kam nach diesem Schock nicht mehr viel. Illner war in der Pause zusammen mit Erkan Coskun für die beiden „Sechser“ Robin Bilbeber und Eugen Schneider gekommen. Etwas vorgezogen vor den defensiven Mittelfeldspielern agierte der ehemalige Einbecker Jan Lehrke, der seinem Ex-Klub mit der Hacke das 3:0 einschenkte (62.). Das überfällige 4:0 markierte schließlich in der Nachspielzeit Coskun, der am langen Pfosten zur Stelle war. Für eine Ergebniskosmetik hätte zwischenzeitlich von der Crone sorgen können, doch legte er beim Stand von 0:3 den Ball rechts am Tor vorbei (69.).

„Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Da war keine Laufbereitschaft zu erkennen“, schimpfte SVG-Trainer Carsten Lakies, der betonte, er habe „die ganze Woche darauf hingewiesen, Einbeck nicht zu leicht zu nehmen“. In der zweiten Hälfte hätten dann „alle mehr gemacht“. Im dritten Heimspiel in Folge empfängt die SVG am nächsten Wochenende Gifhorn.

SVG: Bitow – Burkhardt, Gerdes, Käschel, Alexander – Schneider (46. Illner), Bilbeber (46. Coskun) – Evers, Lehrke, Kaplan (70. Bruns) – Grimaldi. – Tore: 1:0 Evers (45.), nach Ablage von Grimaldi; 2:0 Grimaldi (47.), nach schöner Kombination von Kaplan und Illner; 3:0 Lehrke (62.), mit der Hacke im Anschluss an Evers-Ecke, die Kaplan an die Latte befördert, und abgeblocktem Käschel-Nachschuss; 4:0 Coskun (90.), der am langen Pfosten einen vom Keeper abgelenkten Bruns-Schuss versenkt.

Von Eduard Warda

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