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SVG gewinnt 2:0 – und muss Meisterfeier vertagen

Fußball-Bezirksoberliga SVG gewinnt 2:0 – und muss Meisterfeier vertagen

Aus der vorgezogenen Meisterfeier am Sandweg wurde nichts. Zwar gewann die SVG, Spitzenreiter der Fußball-Bezirksoberliga, sein gestriges Heimspiel gegen Kästorf mit 2:0 (0:0), die Verfolger Wolfenbüttel (1:0 gegen Petershütte) und Wolfsburg (6:2 in Oker) gaben sich jedoch ebenfalls keine Blöße. Die SVG benötigt damit zum Titel nur noch zwei Punkte aus drei Spielen.

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Freut sich über seinen Treffer: Der eingewechselte Francesco Pietroluongo lässt sich von Philip Garbotz feiern.

Quelle: Pförtner

Nicht viele SVG-Fans spekulierten gestern Nachmittag offenbar auf Ausrutscher der Verfolger und damit die vorzeitige Meisterschaft für die SVG: Nur rund 150 Anhänger verloren sich trotz schönstem Sonnenschein im Stadion am Sandweg – so etwas wie die Minuskulisse der laufenden Saison.

Diejenigen, die fern bleiben, verpassen einen schwungvollen Beginn des Tabellenführers. Bereits in der 12. Minute zeigt der Gastgeber den schönsten Angriff des Spiels, bei Lindes Volleyschuss nach Kopfballablage von Hilleke ist Kästorf-Keeper Schulze aber auf dem Posten. Zwischen der 18. und 20. Minute dann Chancen im Minutentakt: Käschel legt den Ball aus kurzer Distanz links am Tor vorbei, Linde zielt aus aussichtsreicher Position heraus zu hoch, und der Schuss von Podolczak nach schöner Vorarbeit von Ehlert ist schlicht und einfach zu schwach. Die einzige gute Möglichkeit der Gäste vergibt Zaimi, dessen Freistoß links am SVG-Gehäuse vorbeisegelt.

Starker Auftritt von Mai

Im Anschluss jedoch sinkt das Niveau der Partie beträchtlich. Kästorf wird mutiger, keineswegs jedoch zwingender, von der SVG ist bis auf eine leichte Steigerung kurz vor der Pause und eine Hilleke-Chance (42.) nur noch Sommerfußball zu sehen. Während sich in der Defensive Mai mit einer seiner besten Leistungen im SVG-Trikot auszeichnet, hakt es vor allem in der Offensivabteilung – Stockfehler und Abstimmungsprobleme ergänzen sich.

In der zweiten Hälfte ist zunächst keine Besserung in Sicht. Die erste sehenswerte Aktion ist ein Kopfball von Podolczak nach Käschel-Freistoß, den Schulze mit den Fingerspitzen über die Latte lenkt (59.). Kurz darauf ist es passiert, und der SVG-Stürmer nickt aus kurzer Distanz zur Führung ein (62.). Pietroluongo macht später alles klar, von Kästorf ist nicht mehr allzu viel zu sehen – bis auf ein Frustfoul an Hilleke, der, am Boden liegend, einen Tritt auf den Arm abbekommt (65.).

„Wir haben unser Spiel gegen einen defensiv eingestellten Gegner geduldig durchgezogen, die Partie gut im Griff gehabt und deshalb verdient gewonnen“, resümiert SVG-Trainer Knut Nolte nach dem Schlusspfiff. Unterdessen erklingt über die Lautsprecher ein Ständchen für das Geburtstagskind Thorsten Tunkel – der Abteilungsleiter wird 30 Jahre alt. Ein Meisterständchen bekommt die SVG-Crew nicht zu hören. Noch nicht. 

SVG: Kobold – Ehlert, Knippenberg, Mai, Leichtle – Linde, Keller (57. Garbotz), Hafner, Käschel – Podolczak (87. Wittkowski), Hilleke (66. Pietroluongo). – Tore: 1:0 Podolczak (62.), läuft durch und nickt lange Flanke von Linde aus fünf Metern ein; 2:0 Pietroluongo (81.), hämmert den Ball von der Strafraumgrenze aus mit links in den oberen rechten Winkel.

Von Eduard Warda

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