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SVG rehabilitiert sich mit 8:1 gegen Helmstedt

Fußball-Landesliga SVG rehabilitiert sich mit 8:1 gegen Helmstedt

Nach der 1:2-Enttäuschung bei Tuspo Petershütte hat sich Fußball-Landesligist SVG mit einem 8:1-Kantersieg gegen Schlusslicht Helmstedt spektakulär zurückgemeldet.

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Trägt sich gegen das Schlusslicht auch in die Torschützenliste ein: Der SVGer Gerbi Kaplan (r.) gegen Nils Miehe.

Quelle: Pförtner

Lange Gesichter gab es hingegen bei den beiden abstiegsgefährdeten Göttinger Teams. Holtensen gelang im Duell der Tabellennachbarn gegen Ölper nur ein 1:1, und Grone ließ sich zu Hause vom SSV Kästorf mit 0:4 über den Tisch ziehen.

SVG – Helmstedter SV 8:1 (5:1). Von Beginn an dominierte die Elf von Trainer Carsten Lakies im heimischen Stadion am Sandweg den Tabellenletzten nach Belieben. So mussten die knapp 100 Fans nicht lange warten bis sie das erste Mal jubeln konnten. Nach einer präzisen Flanke von SVG-Angreifer Gerbi Kaplan ließ Florian Evers dem Helmstedter Keeper Krause aus kurzer Distanz keine Chance und schob zur frühen Führung ein (7.). Kurz darauf rieben sich die meisten Zuschauer verwundert die Augen. Da bei den Gästen spielerisch nicht viel zusammenlief, versuchte es der Helmstedter Kapitän David Belling einfach mal aus der Distanz und überwand den überraschten SVG-Schlussmann Florian Bitow mit einem sehenswerten Weitschuss aus 40 Metern (12.). Von dem kurzen Strohfeuer des Tabellenletzten ließen sich die Gastgeber aber nicht aus dem Konzept bringen.

Mit druckvollem Spiel über die Flügel und einer aggressiven Verteidigung drückten die Göttinger die erschreckend schwachen Gäste immer tiefer in die eigene Hälfte. Mit einem Doppelschlag von Jan Lehrke (22.) und Robin Bilbeber (25.) stellte die SVG-Elf die Weichen dann früh auf Heimsieg. „Wir waren in der ersten Halbzeit richtig hungrig auf Tore und haben unsere Vorteile schon früh ausgespielt“, kommentierte Lakies. Durch den frühen Zwei-Tore-Rückstand war die Moral der Helmstedter gebrochen, und so stellte die HSV-Defensive ihre Gegenwehr vollkommen ein.

Die Offensivabteilung der Göttinger nutzte die sich bietenden Räume konsequent und erhöhte noch vor der Pause, durch die Treffer von Gerbi Kaplan (36.) und Geburtstagskind Nicola Grimaldi (42.) auf 5:1. Den guten Paraden von Helmstedts Keeper Krause und vor allem der nachlässigen Chancenverwertung im zweiten Spielabschnitt war es zu verdanken, dass das Torekonto der Gastgeber im einstelligen Bereich blieb. Wiederum Evers (48.), Robin Illner (66.) und der eingewechselte Daniel Kornet erhöhten noch auf 8:1, konnten ihren Trainer aber nicht ganz zufrieden stellen. „Wir haben es versäumt, den Sieg zweistellig zu gestalten, aber bei einem 8:1 ist das auch der einzige Kritikpunkt“, so Lakies.

SVG: Bitow – Alexander, Käschel, Gerdes, Burkhardt (75. Schneider) – Evers (56. Kornet), Bilbeber (71. Schaffer), Lehrke, Illner – Grimaldi, Kaplan. – Tore: 1:0 Evers (7.), 1:1 Belling (12.), 2:1 Lehrke (22), 3:1 Bilbeber (25.), 4:1 Kaplan (36.), 5:1 Grimaldi (42.), 6:1 Evers (48.), 7:1 Illner (66.), 8:1 Kornet (69.).
TSV Holtensen – BSV Ölper 1:1 (1:0). Aus dem Befreiungsschlag nach der Derbypleite gegen Grone wurde nichts. „Unsere Offensive hat es vermasselt. Wir haben zwei Punkte liegen lassen“, berichtete Holtensens Teammanager Wolf Kallmeyer. Nach der frühen Führung durch Taubert (14.), der sich durch die gegnerische Abwehr tankte und den Ball überlegt ins lange Eck zirkelte, machte Ölper früh auf und ermöglichte den Platzherren dadurch viele Kontermöglichkeiten. Die allerdings wurden kläglich vergeben. Die Quittung bekam der TSV in der 85. Minute, als sich für den gerade eingewechselten Ölper Kotrainer Turhan niemand zuständig fühlte und er bei seinem ersten Ballkontakt unbedrängt zum 1:1 verwandeln konnte. Zu allem Überfluss musste Rahmani zwei Minuten später nach einer als Notbremse gewerteten Abwehraktion mit roter Karte vom Platz.

TSV: Cohrs – Rahmani, Y. Beyazit, Aulepp – Schwarze – Ö. Beyazit, E. Beyazit, Petkovic, Taubert – Saciri (58. Freyberg), Weiss. – Tore: 1:0 Taubert (14.), 1:1 Turhan (85.).
FC Grone – SSV Kästorf 0:4 (0:3). Durch Blackouts in der Abwehr zwischen der 23. und 40. Minute stellten sich die Groner selbst ein Bein. „Bis dahin war Kästorf zwar optisch und spieltaktisch überlegen, das Spiel insgesamt aber ausgeglichen“, berichtete FC-Coach Wilfried Rusteberg. „Dann haben wir bei drei Standards gepennt, und das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt. Solche Fehler darf man in der Klasse nicht machen.“ Doch genau einen solchen Schnitzer leisteten sich die Groner bei der Standardsituation, die zum 0:4 führte. „Danach haben die Spieler die Köpfe hängen lassen und resigniert“, so Rusteberg.

FC: Meyer – Schötzau, Gouloudis, Witschewatsch – Schweiger, Rusteberg (60. Platter), Papert, El Eid, Behrens – Mousidis, Keil (60. Leutze). – Tore: 0:1 Hauk (23.), 0:2 Kröger (33.), 0:3 Richter (40.), 0:4 Littmann (55.).

flo/mig

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