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SVG siegt gegen schwache Groner 3:0

Fußball-Landesliga SVG siegt gegen schwache Groner 3:0

Einen Sieg feierte gestern Abend Fußball-Landesligist SVG. Vor rund 400 Zuschauern besiegten die Schwarz-Weißenden Aufsteiger FC Grone mit 3:0 (1:0).

Mühe haben sich die SVGer gemacht: Ein Zelt für Sponsoren und Gäste ist aufgebaut, Getränke gibt es im eigens aufgestellten Wagen, und in der zweiten Hälfte schenkt der zweite Vorsitzende Roland Emme-Weiss sogar höchstpersönlich auf der Tribüne aus einem Bier-Rucksack heraus aus.
Den Zuschauern, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Lutz Knopek (FDP), tut ein bisschen Abwechslung gut. Nach einem temporeichen Beginn mit Schüssen des Groners Leuze (7.) und der SVG-Spitze El Eid (8.) folgt in der ersten Hälfte Magerkost – die Schwarz-Weißen können nicht, Grone will nicht so richtig. Der Gastgeber ist lediglich bei Standards gefährlich: Hoffmann verpasst bei zwei von Evers aufgelegten Kopfbällen aussichtsreich das Gehäuse (29., 32.). Als ein Fehlpassfestival droht, ist es erneut ein hoher Ball, der den FC in Verlegenheit bringt. Illners Flanke auf den langen Pfosten verwertet Evers, einen Kopf kleiner als Gegenspieler Schrader, zur SVG-Führung (39.). Von Grone kommt nur noch ein gefährlicher Schuss von Keil, den der gestern fehlerlose Behrens entschärft (45.).

Nach Wiederanpfiff sorgt der in der zweiten Hälfte starke Bruns nach Zuspiel des über weite Strecken unglücklich agierenden Grimaldi für die Vorentscheidung (55.) – allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Unachtsamkeiten in der Defensive können auf der anderen Seite weder Junakow (60.) noch Keil (65.) nutzen, die klareren Chancen vergibt jedoch der Gastgeber. Erst als Meyer eine scharfe Hereingabe von Müller nur abklatschen kann und Illner sich volley bedankt, sehen die Zuschauer gegen schwache Groner das längst überfällige 3:0 (78.).

„Wir sind zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, müssen geradliniger spielen“, resümiert SVG-Trainer Carsten Lakies, dem vor allem seine beiden Sechser Timucin und Illner gefallen haben. „Vor der Abwehr hat das gut geklappt, sie haben viel Betrieb nach vorn gemacht.“ Für FC-Coach Wilfried Rusteberg ist die Pleite „kein Beinbruch“. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung könne sein Team gegen einen Gegner der Kategorie SVG momentan einfach nicht bestehen.

FC-Akteur Reinelt, der blass blieb, erhielt unterdessen vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) die Spielberechtigung. Reinelt hatte beim SCW unterschrieben und war dann zum FC gewechselt, woraufhin sich die Weender weigerten, den Pass herauszugeben (Tageblatt berichtete). Der NFV urteilte, bei dem Kontrakt handele es sich lediglich um einen privat abgeschlossenen Vertrag. „Der NFV hat sich satzungsgemäß verhalten“, sagte Wilfried Schiktanz, zweiter Vorsitzender des SCW. Die Angelegenheit sei jedoch noch nicht ausgestanden.
SVG: Behrens – Burkhardt, Hoffmann, Müller, Alexander (46. Orak) – Timucin, Illner – Bruns, Grimaldi, Evers (85. Coskun) – El Eid (81. Kornet). – FC: Meyer – Gouloudis – Schrader, Reinhardt (46. Karanovic) – Behrens, Kleinschmidt (82. Rusteberg) – Bonus, Reinelt (46. Junakow), Bilgeshausen, Leuze – Keil. Tore: 1:0 Evers (39.), 2:0 Bruns (55.), 3:0 Illner (78.).

Von Eduard Warda

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