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SVG verzichtet auf Regionalliga-Lizenz

Kommentar SVG verzichtet auf Regionalliga-Lizenz

Zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem Tabellenzweiten Germania Egestorf/Langreder sind zu viel: Fußball-Oberligist SVG Göttingen verzichtet auf die Lizensierung für die Regionalliga.“

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Die SVG Göttingen taucht in Sachen Regionalliga ab: Der Oberligist beantragt für die kommende Saison keine Lizenz.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir werden keinen Lizenzantrag für die Regionalliga stellen“, berichtete der SVG-Vorsitzende Reinhold Napp am Mittwoch auf Tageblatt-Nachfrage. Der Klub-Vorstand erachte es für unwahrscheinlich, dass der Rückstand in acht ausstehenden Spielen wettgemacht werden kann.

Hinter der Entscheidung steht der finanzielle Aufwand, der für eine Lizensierung nötig gewesen wäre: Laut Napp wären allein für die Regionalliga-Lizensierung 3000 Euro fällig geworden. So stellt der Aufsteiger lieber einen Oberliga-Lizenzantrag, dessen Kosten bei rund 500 Euro liegen.

Eine Rolle gespielt haben dürften auch die Kosten für die Umbaumaßnahmen, die für die Regionalliga nötig gewesen wären. „Wir hätten affenartige Klimmzüge machen müssen, wären aber dazu bereit gewesen“, unterstrich der SVG-Vorsitzende. Unter anderem hätte ein gesonderter Bereich für die Gästefans inklusive eigenem Kassenhäuschen und zusätzlicher Gastronomie eingerichtet werden müssen. Außerdem hätte in Sicherheitsvorkehrungen investiert werden müssen.

Aber auch ohne die Kosten für die Umbaumaßnahmen wäre der Etat der ersten Mannschaft um 70 000 bis 90 000 Euro gestiegen, sodass die SVG in der kommenden Saison mit rund 150 000 Euro kalkuliert hätte. Der Etat des Oberligateams beträgt in der laufenden Saison laut Napp 63 000 Euro. Für die kommende Oberligasaison soll er auf 70 000 Euro steigen. „Wir wollen uns mit einem etwas größeren Etat in der Spitze der Oberliga etablieren und zusammen mit unseren Sponsoren die Regionalliga angreifen“, umreißt Napp die mittelfristigen Ziele der Schwarz-Weißen.

Die SVG hatte als Aufsteiger eine überraschend gute Hinrunde gespielt, dabei den Spitzenreiter und designierten Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg mit 2:0 geschlagen und war als einziges Team der Liga bis zum 1:3 am 13. März gegen den SC Spelle-Venhaus ohne Saisonniederlage geblieben. „Wir lagen als Aufsteiger eine halbe Saison lang an der Spitze, und auch Platz drei ist eine akkurate Leistung. Das ist alles andere als enttäuschend“, unterstrich Napp.

Es gab am Mittwoch aber auch gute Nachrichten vom Sandweg. Am Abend einigte sich der Vorstand mit Trainer Knut Nolte über die Verlängerung seines Vertrages um eine weitere Saison bis zum Sommer 2017. „Wir wollten, dass er weitermacht, haben ihm ein entsprechendes Angebot unterbreitet, und wir haben uns schnell geeinigt“, berichtete Napp.

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