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SVG will gegen den Mitaufsteiger Bückeburg Erfolgsserie ausbauen

Fußball-Oberliga SVG will gegen den Mitaufsteiger Bückeburg Erfolgsserie ausbauen

Zum ersten Mal geht der Fußball-Oberligist SVG Göttingen in der laufenden Saison als Favorit in ein Spiel: Der Tabellenzweite erwartet am Sonntag um 15 Uhr den Mitaufsteiger und Tabellendreizehnten VfL Bückeburg zum Duell.

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Sein Einsatz ist noch unsicher: Florian Evers (r.), hier beim Torjubel gegen Uphusen, befand sich zuletzt in guter Form.

Quelle: Heller

Göttingen. Trotz des 2:0-Auswärtssieges am vergangenen Wochenende hat die sportliche Führung der Schwarz-Weißen momentan keine Probleme damit, die Spieler auf dem Teppich zu halten. „Wir haben eine relativ clevere und gute Mannschaft. Die können sich schon gut einschätzen“, sagt Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. „Die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme und spiegelt auch unsere Leistung in den vergangenen Spielen wider. Aber die Gegner nehmen uns dadurch auch immer ernster und ergreifen Maßnahmen.“

Mit Bückeburg tritt nun außerdem ein Gegner im Stadion am Sandweg an, der angeschlagen ist: Gegen Lupo Martini Wolfsburg bezog der VfL zuletzt eine 1:6-Niederlage, und das im eigenen Stadion. „Für die geht es schon ums Überleben“, verdeutlicht SVG-Trainer Knut Nolte. „Nach Klatschen zeigen Mannschaften oftmals eine Trotzreaktion.“ Tunkel spricht von einem gefährlichen Gegner, „der mit aller Macht versuchen wird, drei Punkte zu holen“.

Personell gibt es neben dem Langzeitverletzten Tomas Zekas fünf Wackelkandidaten: Philipp Käschel, Yannik Freyberg, Stephan Kaul, Florian Evers – und den Torhüter Denny Cohrs. Das wiegt umso schwerer, als die SVG in der praktikumsbedingten Abwesenheit von Ersatzkeeper Maximilian Nagels bis zum 18. Oktober nur bedingt Alternativen hat. Tim Markov, Torhüter der zweiten Mannschaft, ist eigentlich in der Kreisliga im Einsatz. Auf der Bank saß bereits einmal der 53-jährige Torwarttrainer Piotr Podolczak.

„Denny Cohrs ist leicht angeschlagen, vor einiger Zeit im Training unglücklich auf die Schulter gefallen. Ich gehe aber davon aus, dass Denny spielen kann und Piotr auf der Bank sitzt“, sagt Tunkel. Möglicherweise müsse aber Markov dazugeholt werden.

Positiv ist, dass Martin Schiller nach seiner Sperre ins Team zurückkehrt. Schiller hatte in den ersten Pflichtspielen der Saison eine gute Figur gemacht. Die Neuverpflichtungen Janek Brandt und Edwan Saciri werden zunächst in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.

„Bückeburg ist ganz gut besetzt, hat aber gegen Lupo einen schlechten Auftritt hingelegt“, weiß Nolte über den Gegner. Genauere Informationen über das 1:6 der Bückeburger erhoffte sich der Trainer noch von seinem Kollegen und Freund Francisco Coppi, Trainer der Wolfsburger. „Wir müssen in jedem Fall aufpassen. Das Ergebnis letzte Woche darf in den Köpfen der Spieler keine Rolle mehr spielen“, unterstreicht Tunkel. Andererseits sei die SVG „gut drauf, und ich sehe nicht ein Fitzelchen Selbstzufriedenheit bei den Spielern“.

So bleibt es dabei, dass die Schwarz-Weißen zum ersten Mal in dieser Saison die Favoritenrolle innehaben. Knut Nolte wiegelt jedoch ab. Für ihn geht es in der Begegnung des Tabellenzweiten mit dem Dreizehnten für beide Mannschaften um den Klassenverbleib. Nicht mehr und nicht weniger.

von Eduard Warda

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