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Schießen: Gerblingerode ist neuer Leistungs-Stützpunkt

Talentierter Nachwuchs Schießen: Gerblingerode ist neuer Leistungs-Stützpunkt

Wenn Jens Nörthemann über den neuen Schieß-Kaderstützpunkt, der am vergangenen Sonntag in Gerblingerode offiziell eingeweiht wurde, berichtet, schwingt stolz in seiner Stimme mit.

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Glücklich über den neuen Kaderstützpunkt in Gerblingerode: Trainer Jens Nörthemann, Eva-Maria Nörthemann, Alina Napp, Angelika Wucherpfennig, Lea Schäfer, Simon Kötz und der Landestrainer für Gewehr Norbert Poltermann (von links).

Quelle: Walliser

Gerblingerode. Zu Recht, immerhin kam die Empfehlung, im Eichsfeld ein Leistungszentrum aufzubauen, in dem sich die besten Schüler- und Jugendschützen der Kreisverbände Göttingen und Südharz entwickeln sollen, vom Landestrainer für Gewehr Norbert Poltermann höchstpersönlich.

„Darauf sind wir sehr stolz, denn es ist eine Auszeichnung für unsere Jugendarbeit und für unsere Anlage“, sagt Nörthemann, der den fünfköpfigen Kader selbst betreut. Die Empfehlung des Landestrainers, den Stützpunkt in Gerblingerode aufzubauen, sei eine logische Konsequenz aus der Entwicklung, die das Schießen, aber auch die Infrastruktur des SV an sich genommen habe, betont Nörthemann, selber Inhaber der Trainer-C-Lizens: „Man sieht, dass sich hier etwas entwickelt. Talente, Trainer und Anlage - momentan passt einfach alles.“

Gleich zwei der fünf zwölf- bis vierzehnjährigen Talente, die aufgrund ihrer, auch überregional, guten Resultate in den Kader berufen wurden, sind Mitglieder des SV Gerblingerode: Angelina Wucherpfennig und Eva-Maria Nörthemann. Mit Alina Napp und Simon Kötz (SB Nesselröden) kommen zwei weitere Jungschützen aus dem Eichsfeld.

Sukzessive zu verbessern

Rosdorfs Lea Schäfer komplettiert die Auswahl. Einmal im Monat feilen die Nachwuchsschützen unter der Leitung von Jens Nörthemann an Theorie und Praxis. Dabei steht besonders der Dreistellungskampf, also das Schießen im Liegen, Stehen und Knien, im Mittelpunkt. Langfristiges Ziel ist die Aufnahme in den A-Kader.

„Wir arbeiten daran, uns sukzessive zu verbessern“, betont Nörthemann. Dazu bekommen seine Schüler auch Vorgaben mit auf den Weg, die im Heimatverein trainiert werden müssen. Natürlich, sagt Nörthemann, solle das Schießen in erster Linie Spaß machen, aber: „Wir betreiben keinen Breiten-, sondern Leistungssport.“

Die Gruppenzusammensetzung sei deshalb auch nicht in Stein gemeißelt, letztendlich entscheide die Leistung. „Der Kader ist nach oben, aber auch nach unten durchlässig“, unterstreicht der Trainer. Fleiß und Ehrgeiz würden sich jedoch speziell im Schießen auszahlen: „In welcher Sportart hat man sonst die Möglichkeit, mit relativ überschaubarem Trainingsaufwand mal an Deutschen Meisterschaften teilzunehmen?“

Qualifikation für Landes- und Deutsche Meisterschaft

Die Voraussetzungen, um die anvisierten Ziele - die Qualifikation für die Landes- und letztlich auch die Deutsche Meisterschaft - zu erreichen, sind jedenfalls bestens.  Die Gerblingeröder Luftgewehranlage, in die der Verein in den letzten Jahren fast 20 000 Euro investierte, zählt mittlerweile zu den modernsten in Südniedersachsen.

Der neu eingerichtete Kaderstützpunkt und das damit verbundene Training machten zwar viel Arbeit, sagt Jens Nörthemann mit einem Schmunzeln, aber lohne sich langfristig auch, denn: „Wir haben in unserer Region sehr talentierte Schützen, die es einfach verdient haben, dass man sich weiter fördert und unterstützt.“

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