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Schneehain will für Bovender SV neue Mitglieder gewinnen

„Reibungsloser Übergang“ Schneehain will für Bovender SV neue Mitglieder gewinnen

Sie sind stolz auf ihren Bovender SV, und dazu haben sie auch allen Grund: Die Mitgliederzahl ist stabil und beläuft sich im Jahr 2015 auf genau 2015, mehr als 1000 Jugendliche treiben beim BSV Sport.

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Ehemaliger und neuer BSV-Vorstand: Erhard Schminke, Evi Hadenfeldt, Alexander Schneehain, Marianne Pusecker (von links).

Quelle: Pförtner

Bovenden. Doch die Mitglieder-Vertreterversammlung im März war auch von Wehmut geprägt, denn es vollzog sich ein Generationswechsel: Neben den langjährigen Vorstandsmitgliedern Martina Dornberger und Uwe Günther gab nach zehn Jahren Erhard Schminke das Amt des Vorsitzenden an Alexander Schneehain ab. Und auch die ehemalige Geschäftsführerin Marianne Pusecker, die zuletzt zehn Jahre als ehrenamtliche Schatzmeisterin des Klubs tätig war, zog sich aus dem Vorstand zurück. Alles in allem waren der frühere Unternehmer Schminke 26 Jahre und die ehemalige Steuerfachgehilfin Pusecker 45 Jahre in leitenden Funktionen für den BSV zuständig.

Geschäftsführerin ist seit 2012 die 48-jährige Evi Hadenfeldt, gemäß der neuen Satzung zog sie in dieser Funktion in den Vorstand ein. Zusammen mit dem Vorsitzenden Schneehain (41), dem Finanzvorstand Stefan Bömeke und den anderen Vorstandsmitgliedern will die ehemalige Zweitligavolleyballerin des MTV Grone den Klub weiterhin als eingeschworene Gemeinschaft führen – die beinahe familiäre Atmosphäre innerhalb des Vorstands ist sinnstiftend für die Vereinsarbeit beim BSV. Der Vorsitzende Schneehain, der mit seiner Familie in Bovenden wohnt und in Göttingen als Rechtsanwalt tätig ist, weiß, was er will: „Den Bestand sichern und die Mitgliederzahl ausbauen, den Bereich Jugend im Mittelpunkt haben und den Brückenschlag zu den älteren Mitgliedern schaffen.“

Um den Klub besser kennenzulernen, tourt der Hobby-Basketballer Schneehain momentan durch die Abteilungen. „Wir dürfen den Mittelbau zwischen 25 und 49 Jahren nicht vergessen“, mahnt Hadenfeldt, deren Sohn Philipp Basketballer ist und dem Kader der U-16-Nationalmannschaft angehört. Trendsportarten wie Inlineskaten, aber auch der Leistungssport sollen ihren Platz haben beim Bovender SV: Warum soll der Verein 2024 nicht mit zwei Sportlern bei den Olympischen Spielen vertreten sein, fragt sich Schneehain, dem eins wichtig ist: Selbst die Fußball-Abteilung als teuerste Abteilung ist „kostenneutral“.

Basis für den Sportbetrieb sind das BSV-Gelände und die vereinseigenen Immobilien. Dazu gehört das Zentrum für Freizeit- und Gesundheitssport (ZFG), das vor zehn Jahren in Betrieb genommen wurde. Mit ihm fand auch ein „Prozess der Umstrukturierung“ von klassischen zu neuen Sportarten statt, wie Schminke erläutert – in der Halle ist Ballsport untersagt. „Wir haben ein Zeitfenster aufgestoßen“, sagte damals laut Pusecker der Kreissportbund-Vorsitzende Michael Heil. Auch ein Kunstrasenplatz ist seither entstanden.

Wenn es nach dem neuen Vorstand geht, wird es in den nächsten Jahren noch viele weitere Projekte geben. „Ich freue mich über den reibungslosen Übergang und qualifizierte Nachfolger. Das ist heutzutage nicht üblich“, sagt Schminke über die neue BSV-Führung.

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