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Schulz will mit FC Mingerode rasch ins Mittelfeld

Fußball-Kreisliga Schulz will mit FC Mingerode rasch ins Mittelfeld

Mit leicht angezogener Handbremse bereiten sich die Kreisliga-Fußballer des FC Mingerode derzeit auf die Fortsetzung der Punktrunde vor. In Anbetracht der schlechten Platzverhältnisse lässt der neue Spielertrainer Thomas Schulz seine Akteure momentan nur zweimal pro Woche trainieren.

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Ziel: Tommy Gastel (r.) muss zwar den Ex-Gieboldehäuser Philipp Geilhaupt ziehen lassen, will mit dem FC aber nach oben kommen.

Quelle: SPF

Zu einem ersten Testspiel tritt er seine Elf am heutigen Freitag, 18. Februar, um 18.30 Uhr auf Kunstrasen beim VfL Olympia Duderstadt an, und nach einem weiteren Formtest gegen den TSV Nesselröden soll die Anzahl der wöchentlichen Trainingseinheiten dann auf drei erhöht werden. Schulz ist überzeugt, dass sein Team gut gerüstet in die Rückrunde gehen und sich in der Tabelle noch ein gutes Stück nach vorne arbeiten wird.

„Auf unserem Platz ist nicht viel möglich, und zu viele Laufeinheiten machen für mich keinen Sinn“, erklärt der Neu-Mingeröder sein aktuelles Übungsprogramm. Um so zufriedener ist Schulz mit der Beteiligung am Training, an dem im Augenblick nur Florian Maur (Knieverletzung) und Erol Güer (zeitliche Gründe) nicht aktiv teilnehmen können. „Die Motivation ist ja meistens gut, wenn ein neuer Trainer kommt – ich hoffe, dass das auch so bleibt“, sagt der Ex-Seulinger, der trotz des lediglich neunten Tabellenplatzes und der nur drei Punkte Abstand auf den ersten Abstiegsrang (13.) mit der Vorarbeit von Interimscoach Wolfgang Gastel rundum zufrieden ist. Unter Gastel hätten sich zum Beispiel die zu Saisonbeginn nach Mingerode gewechselten Brüder Marvin und Kevin Kunze sehr gut entwickelt, lobt Schulz.

Ein Problem stellt für den neuen Teamchef der Umstand dar, dass der FC über „keine Superpersonaldecke“ verfügt. In der Hinrunde habe die Mannschaft oft einige Akteure ersetzen müssen und einige Zähler liegengelassen, bedauert er. Dafür habe sie manchmal aber auch überraschende Punktgewinne erzielt, verweist Schulz auf das enorme Leistungspotenzial seiner Truppe. Aus diesem Grund sei eine Position „kurz vor der Abstiegszone auch nicht unser Anspruch“. Es gelte nun, den Vorsprung auf die Abstiegsplätze umgehend zu vergrößern und sich in Richtung des oberen Mittelfeldes zu orientieren, betont der Coach.

Schulz will dazu selbst aktiv auf dem Rasen seinen Beitrag leisten. Nach seinem Bandscheibenvorfall, der im vorigen Herbst dazu führte, dass er schon vor dem zum 1. Dezember geplanten Abschied nicht mehr für den Bezirksligisten TSV Seulingen auflaufen konnte, fühlt sich der 38-Jährige jetzt wieder fit. Er freue sich auf sein Comeback, erzählt Schulz, der seinen Platz in der FC-Formation im Mittelfeld sieht. Als Trainer werde er sein Augenmerk jedoch auf die A-Junioren des Vereins richten, um diese an die 1. Herrenmannschaft heranzuführen, betrachtet Schulz sein Engagement in Mingerode auch als perspektivische Aufgabe.

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